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EPD für Türschließer und grüne Türautomation von Dorma

(24.2.2011; BAU-Bericht) Bedingt durch den Klimawandel und die Notwendigkeit zu massiven Energieeinsparungen wird Nachhaltigkeit beim Bauen künftig eines der bestimmenden Themen bei Planern und Architekten sein. Viele deutsche Markenhersteller stellen sich schon seit geraumer Zeit diesen ökologischen Herausforderungen und verfolgen den Anspruch, mit ihren Produkten und Serviceleistungen die Anforderungen an eine "grüne" Zukunft in jeder Beziehung erfüllen zu können. Sichtbares Zeichen hierfür sind Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) nach DIN ISO 14025 - wie beispielsweise die EPD für den Türschließer TS 93 von Dorma (siehe Kurzfassung der EPD als PDF). Hans Peters, Geschäftsführer des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) aus Königswinter, hat dem Vorsitzenden der Dorma Geschäftsführung, Thomas P. Wagner, das entsprechende Zertifikat im Rahmen der BAU überreicht.

Aber nicht nur Produkte, zu denen eine EPD vorliegt, sind nachhaltig. Etliche weitere Produkte - hier beispielsweise von Dorma - erfüllen bereits die ökologischen Vorgaben und wurden weltweit in vielen der als Green-Building deklarierten Gebäude verwendet.

Grüne Türautomation

Verschiedene neue Produkte, denen eine Umweltverträglichkeit bescheinigt wird, waren in München bei Dorma zu sehen. So beispielsweise die automatische Schiebetür ST FLEX Green. Bei dieser Türanlage kommt das sehr schmale Profilsystem Dorma FLEX in einer thermisch getrennten Ausführung zum Einsatz:

Das Profil ermöglicht durch seinen speziellen Aufbau eine besonders schlanke Profilansicht und lässt eine hohe Dämmwirkung zwischen dem Innen- und dem Außenbereich erwarten. Die Automatiktür-Anlage, die ab Juni 2011 mit einer maximalen Breite von 6.250 mm und einer maximalen Höhe von 3.300 mm verfügbar sein soll, erfüllt die (strengen) Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV 2009-2011. Dies hat das Rosenheimer Institut für Fenstertechnik bescheinigt.

Darüber hinaus hat Dorma auf der BAU eine Studie des CS 80 MAGNEO Green in zweiflügeliger Ausführung gezeigt. Aufgrund seiner kompakten Baumaße lässt sich dieser Magnettürantrieb auch in die Fassadenkonstruktion integrieren - siehe auch Beitrag "Neuer Schiebetürantrieb nutzt Magnettechnik" vom 5.4.2008. Das Exponat wurde dabei mit dem schmalen thermisch getrennten ST FLEX Thermo Türflügelprofil kombiniert, so dass auch hier eine ganzheitliche Fassadenlösung mit vollständiger thermischer Trennung zwischen innen und außen erreicht wird. Ein Serienstart ist für 2012 angedacht.

Ein weiteres Produkt für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ist die LOOP Fassadenkonstruktion, in die nun erstmals auch VSG-Scheiben mit Dünnschicht-Solarzellen verbaut werden können. Die notwendige Verkabelung wird durch die Konstruktion unsichtbar ins Gebäudeinnere geleitet.

Andere bekannte Premiumprodukte des Herstellers mit Nachhaltigkeitsanspruch sind die Karusselltür KT Varioline oder das Raumtrennsystem Moveo Glas. Bei der drei- bzw. vierflügeligen Karusselltür sind es vor allem der hohe Dichtschluss der Elemente wie auch die verwendeten Profile, die für eine Optimierung der Energiebilanz des Gebäudes sorgen. Ebenso beim flexiblen Raumtrennsystem Moveo Glas, das durch einen hohen Dichtschluss unterschiedliche Temperaturniveaus im Innenraum ermöglicht.


Bild aus dem Beitrag "Beweglicher Schallschutz für gläserne Raumkonzepte" vom 17.7.2008

Auch wenn sich Dorma schon lange mit Fragen der Umweltverträglichkeit seiner Produkte beschäftigt, wurden die Gedanken zum nachhaltigen Handeln doch erstmals vor einem knappen Jahr zur Nürnberger fensterbau in der Broschüre "Think Green" vorgestellt (siehe Beitrag vom 6.6.2010). Seitdem ist viel auf diesem Gebiet geschehen, wie beispielsweise die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 Ende November 2010 oder das Erfüllen der Anforderungen eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001.

"Mit der Summe all dieser Maßnahmen setzen wir für unsere Partner sichtbare Zeichen, die ihnen signalisieren, dass Dorma auch in Fragen des nachhaltigen Bauens die Nase vorn hat und ein kompetenter Ansprechpartner ist", fasst Dorma Geschäftsführer Thomas P. Wagner abschließend zusammen.

Weitere Informationen zu Türschließern und grüner Türautomation können per E-Mail an Dorma angefordert werden.

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