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Modulstuck rationalisiert Dekoration von Wänden und Decken

(1.3.2011; BAU-Bericht) Unter Modulstuck versteht man bei  Staff Décor leichte und formbeständige Formteile, mit denen funktionelle Wand- und Deckenelemente gefertigt werden können - auch in Serie. Dank eines neuen, von Staff Décor entwickelten Herstellungsverfahrens sollen auch zusammenhängende Elemente mit einem hohen Grad der Vorfertigung realisiert werden können.


Hotel Ritz Carlton, Berlin (Bild vergrößern)

Bei Modulstuck handelt es sich um leichte und formbeständige Module, die prinzipiell aus den gleichen Materialien bestehen wie traditionell gefertigte Stuckelemente - nämlich aus Stuckgips, Glasfaser und Wasser. Die Wandstärke ist allerdings auf wenige Millimeter reduziert. Aufgrund des um ca. 50% verringerten Flächengewichts der Module können jetzt zusammenhängende Dekorelemente bis zu einer Größe von 6m² hergestellt werden. Darüber hinaus ist Modulstuck aufgrund seines hohen Glasfaseranteils wesentlich belastbarer als traditionell gefertigte Stuckelemente. Und zwar so sehr, dass sogar eine rein mechanische Befestigung der Module durch Verschraubung möglich ist.


Hotel Araucaria, La Plagne (Bild vergrößern)
 

Diese Fertigungsmethode erlaubt die Herstellung großer, zusammenhängender Elemente mit einem sehr hohen Grad der Vorfertigung. Diese Elemente können bereits werksseitig mit einer leichten Metalltragekonstruktion ausgestattet werden. Der Einbau der Metallkonstruktion versteift die Elemente für den Transport und erleichtert die Montage vor Ort durch die Befestigungsmöglichkeiten an handelsüblichen Metallunterkonstruktionen oder sonstigen Tragekonstruktionen. Damit entfallen viele, der bisher zwingend benötigten Arbeitsschritte auf der Baustelle. Individuelle Planungen und Wünsche - wie beispielsweise spezielle Maße, Dekore oder besondere Ornamente - können schon bei der Herstellung berücksichtigt und mit eingebaut werden. Sie müssen nicht mehr, wie bisher, aufwändig auf der Baustelle vom Verarbeiter in Handarbeit angefertigt werden.

Hinsichtlich der Feuerbeständigkeit gelten für Modulstuck die gleichen Eigenschaften wie bei Echtstuck: Modulstuck ist nicht brennbar (A1). Oberflächenbeschaffenheit und Finish der fertig eingebauten Modulstuckelemente sollten höchste Ansprüche erfüllen können und sich als idealer Untergrund für alle nachfolgenden Beschichtungen erweisen.

Standardprogramm oder Maßanfertigung

Zum Thema Modulstuck gibt es von Staff Décor ein umfangreiches Standardprogramm an Dekorelementen. Besonders interessant dürfte aber auch die Möglichkeit der Maßanfertigung sein. Hier muss der Handwerker nicht mehr den Zwischenschritt über den Handel gehen, sondern kann direkt beim Hersteller bestellen. Mit einer einmal hergestellten Form können beliebig viele, absolut identische Modulstuck-Elemente zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen produziert und geliefert werden. Der Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt sein: fast alle Formen (rund, gebogen, profiliert, glatt, mit Dekor etc.) seien möglich.


Einkaufsgalerie "Grand Carrefour"; Nizza (mehr vom Bild)

Je früher der Einsatz von Modulstuck bei einem Objekt eingeplant wird - am besten schon zu Beginn der Planungsphase -, desto effektiver können die Vorteile und Einsparpotenziale von Modulstuck zum Tragen kommen. Um eine Aufteilung und Konzeption der Modulstuck-Elemente vorzunehmen, sollten folgende Details so früh wie möglich geklärt werden:

Bauart und Ausführung der Wand- und Deckenbildner (Beton, Holz, Metall etc.),

  • Lage und Art von Einbauteilen (Kabel, Revisionsklappen etc.),
  • Beleuchtung (Downlights, indirekt etc.) sowie
  • Brand-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz.

Weitere Informationen zu Modulstuck können per E-Mail an Staff Décor angefordert werden.

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