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Textile und polymere Membranen in der Innenarchitektur

(1.3.2011; BAU-Bericht) Lärm stresst. Lärm stört. Lärm mindert die Konzentration - im häuslichen Bereich, in öffentlichen Einrichtungen, im Büro. Mit fehlender Konzentration schwindet auch die Qualität der Arbeit. Leistung wird geringer und Fehler entstehen. Eine Verminderung der Leistung um 20 - 30% führen die Fachleute von REFA und VDI auf Konzentrationsverluste zurück. Aber nicht nur Lärm wirkt störend, sondern auch schlechte Lichtverhältnisse schwächen die Konzentrationsfähigkeit und führen zu rascher Ermüdung.


Licht- und Akustikdecken im Vortragsaal des TÜV München (Bild vergrößern)

Die Grundlage für optimales Licht ist ein ausgewogenes, regulierbares Verhältnis zwischen allgemeiner Grundbeleuchtung und individuell steuerbaren Lichtverhältnissen im Raum. Das betrifft gleichermaßen die künstlichen und die natürlichen Lichtverhältnisse.

In der Innenarchitektur besteht der Trend zu "kühl und glatt". Räume sind spartanischer eingerichtet, glatte Oberflächen dominieren das Interieur. Der Schall wird an Decken, Wänden und Böden reflektiert, doch fehlt es an schallabsorbierenden Flächen, was wiederum zu langen Nachhallzeiten bis hin zur "Cafeteria-Akustik" führt. Daher sollte das Licht- und Akustikdesign in der Innenarchitektur ein fester Bestandteil der Planung sein, um eine stressfreie Umgebung zu schaffen und Aufenthalts- sowie Arbeitsbereiche zu optimieren - und zwar mit Hilfe von technischen Textilien, Elastomeren, Fluorpolymeren, Thermoplasten und ETFE-Folien. Sie sind enorm wandelbar und tragen ein großes architektonisches Potenzial in sich.

Neben Standardprodukten wie Akustiksegeln, -boxen oder -schirmen werden für Großprojekte in der Regel ganz individuelle Konzepte entwickelt, bei denen die Licht- und Akustikmembranen speziell auf das Objekt zugeschnitten werden. Ein Beispiel dafür ist die Dreifaltigkeitskirche (Igreja da Santissima Trindade) von Fátima, ca. 150 km nördlich von Lissabon (siehe Google-Maps), die ca. 9.000 Besuchern Platz bietet. Für die Lichtgestaltung im Innenraum entwickelte Koch Membranen ein Konstruktions- und Montagekonzept. In die freitragende Decke des Kirchenraumes sind insgesamt 18 Einzelmembranen von jeweils bis zu 500 m² Fläche montiert worden. Insgesamt sind im Rimstinger Werk in nur wenigen Wochen ca. 10.000 m² Helioflon Lichtgewebe maßgenau konfektioniert worden. Das eingesetzte Lichtgewebe sorgt für einen gleichmäßig harmonisch ausgeleuchteten Kirchenraum:

Textile Architektur im Innen- und Außenbereich hat sich zu einer äußerst ästhetischen Bauweise entwickelt. Gestaltung durch Formen, Belebung durch Licht und Beruhigung durch angenehme Akustik sind Basis für luftige und leichte Konstruktionen. Koch Membranen in Rimsting verfügt als eines der sehr wenigen Unternehmen weltweit über die Möglichkeit alle auf dem Markt befindlichen Membran-Materialien zu verarbeiten. Es wird ausschließlich in Deutschland gefertigt.

Weitere Informationen zu textilen und polymeren Membranen können per E-Mail an Koch angefordert werden.

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