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AERA Eqonic - neues Lüftungskonzept mit Energiespareffekt von Schiedel

(8.3.2011; BAU-Bericht) Die Prognosen für ein Wachstum im Wohnungsbau in Deutschland sind für 2011 so optimistisch wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die Baubranche trifft dabei auf steigende Anforderungen vom Gesetzgeber und vom Markt hinsichtlich höherer Energieeffizienz und mehr Wohnkomfort und Behaglichkeit. Genau diesen Kriterien folgt die Münchner Schiedel GmbH & Co.KG mit dem Neubau-Lüftungssystem AERA Eqonic.

Das durch die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung geforderte Höchstmaß an Luftdichtheit der Gebäudehülle macht in Neubauten den Einbau einer Lüftungsanlage notwendig. So ist der kontinuierliche und ausreichende Luftaustausch in den Räumen mit Abführung von Feuchtigkeit, Schadstoffen, Gerüchen etc. am besten gewährleistet. Die bedarfsgeführte Komfortlüftung AERA Eqonic ist ein Komplettsystem, entwickelt für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem notwendigen Luftvolumenstrom von ca. 250 m³/h (entspricht 200 - 220 m² Wohnfläche). Das System AERA Eqonic besteht aus ...

  • der Lüftungseinheit - einem geschlossenen Betongehäuse (60 x 60 x 240 cm) mit integrierter Anlagentechnik einschließlich Wärmetauscher,
  • in Mantelsteinen eingebauten vertikalen Sammel- und Verteilerrohren,
  • Multiübergangsformstücken und
  • Rohrleitungen für die horizontale Luftführung, verlegt in der Decke oder in einer abgehängten Trockenbau-Konstruktion.

Das Funktionsprinzip: Die per Außenluftansaugsäule und Erdleitung zur Lüftungseinheit geführte Frischluft wird dort durch den Wärmetauscher vorgewärmt. Über die Vertikalrohre in den Mantelsteinen und die Multiübergangsformstücke gelangt die Frischluft per Zuluftventil in die Zulufträume (Wohn-, Schlaf- Kinderzimmer). Durch Spaltöffnungen an den Türunterseiten wird die Luft durch die Überströmräume (Diele, Flur) in die Abluftbereiche geleitet und vor dort über die Abluftventile per Vertikalrohr im Schacht zurück zum Lüftungsgerät. Hier entzieht der Wärmetauscher der Abluft die Wärme, danach wird sie über die Erdleitung nach draußen abgeführt. Als technische Variante kann die Zu- und Abluftführung auch über ein Rohr- und Ventilsystem in einer abgehängten Decke erfolgen.

Im Abluftvolumenstrom misst ein Sensor die relative Luftfeuchtigkeit. Diese ist zugleich Maßstab für andere in der Luft enthaltene Schadstoffe. Deren Menge aktiviert das Lüftungsgerät und erhöht bzw. senkt den Zuluftvolumenstrom exakt nach der jeweiligen Raumluftqualität.

AERA Eqonic ist passivhaustauglich.

Durch den Einsatz des Wärmetauschers gelangen über 90% der in der Abluft enthaltenen Wärme zurück in den Kreislauf zur Vorwärmung der Zuluft. Das erhöht die Energieeffizienz des Gebäudes ebenso wie die Tatsache, dass auf manuelles Lüften mit hohen Heizenergieverlusten verzichtet werden kann. Der bedarfsgerechte Luftaustausch verhindert zudem Ansammlungen von Feuchtigkeit mit der Gefahr von Schimmelbildung und nachfolgenden Bauschäden. Die Bewohner genießen stattdessen ein einwandfreies gesundes Wohnklima und ein Höchstmaß an thermischer Behaglichkeit.

Schiedel liefert über seine Vertriebspartner sämtliche Komponenten des Systems aus einer Hand. Geschulte Experten unterstützen den Architekten und Verarbeiter bei der Planung exakt nach den Bedürfnissen des Bauherren und den individuellen Gegebenheiten auf der Baustelle. AERA Eqonic kann einschließlich der Verrohrung komplett vom Bauunternehmer in der Rohbauphase montiert werden.

Weitere Informationen zu AERA Eqonic können per E-Mail an Schiedel angefordert werden.

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