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fbr macht auf Verschwendung von Trinkwasser aufmerksam

(22.3.2011; Weltwassertag) Der Weltwassertag wird seit 1993 auf Initiative der Vereinten Nationen am 22. März begangen. Er macht auf die Bedeutung von sauberem Wasser aufmerksam und wirbt für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Ressource. Aus diesem Anlass diskutierten am 22.3. Vertreter der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) über das Thema "Regenwassernutzung im Klimawandel" in Berlin.

Mitglieder der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung vor dem Reichstag
Mitglieder der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung vor dem Reichstag in Berlin (Bild vergrößern)

Auch in Deutschland wird wertvolles Trinkwasser viel zu häufig verschwendet. Dabei sprechen sich 93 Prozent der Deutschen für einen sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser aus. Dies zeigt eine aktuelle Meinungsumfrage im Auftrag der fbr in Zusammenarbeit mit TNS Emnid. In Deutschland werden beispielsweise die Toiletten überwiegend mit reinem Trinkwasser gespült. Das lehnen 81 Prozent der Befragten ab. Die repräsentative Meinungsumfrage hat außerdem gezeigt, dass 96 Prozent der Bundesbürger die Nutzung von Regenwasser in Haus und Garten, etwa für die Toilette oder Waschmaschine, als sinnvoll erachten. Die Nutzung von Regenwasser und das damit verbundene Einsparen von Abwasser muss jedoch im Einzelfall und zumeist gegen die Interessen der Wasseranbieter durchgesetzt werden.

Die fbr setzt sich seit ihrer Gründung 1995 für die Förderung der Betriebs- und Regenwassernutzung, die Einsparung von Trinkwasser und die Reduzierung von Abwasser ein, damit unter anderem Toiletten nicht länger mit aufwändig aufbereitetem Trinkwasser gespült werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Erhaltung des natürlichen Wasserhaushaltes.

Regenwasser zurückzuhalten und zu nutzen, anstatt es mit dem restlichen Abwasser in der Kanalisation verschwinden zu lassen, hat sich in den vergangenen Jahren als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative bewiesen. Neben Einsparungen bei Grundstückseigentümern und -mietern werden dabei auch öffentliche Kanalnetze und Kläranlagen entlastet. Mit dem Einsatz von Regenwasser wird darüber hinaus der Energie- und Ressourceneinsatz bei der Trinkwasseraufbereitung reduziert.

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