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Ergänzungen für das Dezentrale Pumpensystem "Wilo-Geniax"

(4.4.2011; ISH-Bericht) Wichtige Ergänzungen und Systemoptimierungen für das Dezentrale Pumpensystem "Wilo-Geniax" hat der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE auf der ISH vorgestellt. "Wilo-Geniax" setzt auf mehrere Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen anstelle der Thermostatventile (siehe auch Beitrag dazu vom 6.2.2009). Die herkömmliche "Angebotsheizung" mit einer zentralen Heizungspumpe wird hier durch eine "Bedarfsheizung" abgelöst. Gepumpt wird nur, wenn Wärme benötigt wird. 20% Heizenergieeinsparung und 50% Stromeinsparung für ein mit "Wilo-Geniax" ausgestattetes Einfamilienhaus im Vergleich zu einem identischen Haus mit hydraulisch abgeglichener konventioneller Heizung wurden durch eine Langzeit-Vergleichsmessung des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) im Praxistest bestätigt und vom TÜV Rheinland offiziell zertifiziert.

Steuerung von Software

Eine flexiblere Bedienung und Regelung von "Wilo-Geniax" erlaubt die neue PC-Software "SysManager". Sie ist als umfassende Benutzerschnittstelle konzipiert und erlaubt beispielsweise Facility Managern größerer Liegenschaften, per Computer vom Schreibtisch aus - auch über Fernaufschaltung - auf das gesamte dezentrale Pumpensystem im Objekt zuzugreifen und hierüber die Steuerung des Heizungssystems zu übernehmen. Mit dem neuen "SysManager" können individuelle Einstellungen für jeden Raum, jede Raumgruppe oder auch das gesamte Objekt vorgenommen werden, dabei lassen sich unterschiedliche Heizvorgaben wie Zeit- und Temperaturprofile programmieren.

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Im Alltag hilfreiche Möglichkeiten bietet das Programm zudem für Fachhandwerker: Erweiterte Diagnosefunktion umfassen nicht nur die Darstellung von Trendkurven zur Analyse von raumweisen Temperaturverläufen, Pumpendrehzahlen und Systemzuständen im laufenden Betrieb; sie erlauben zudem eine sehr detaillierte Analyse von Problemen in der gesamten Heizungsanlage. So lassen sich beispielsweise hydraulische Fehler in der Wärmeverteilung lokalisieren, die einen störungsfreien Heizungsbetrieb, aber auch eine ordnungsgemäße Funktion von "Wilo-Geniax" gefährden könnten. Dies hilft unter anderem bei der Inbetriebnahme nach Erstinstallation oder Modernisierung, die Einregulierungszeiten deutlich zu verkürzen.

Der SysManager wird auf einem USB-Stick geliefert und ist auf Rechnern mit den Betriebssystemen Windows XP, Vista oder Windows 7 (32 oder 64-Bit) einsetzbar. Bis auf einen DSL-Zugang für den optionalen Fernzugriff stellt der SysManager keine weiteren Hard- oder Softwareanforderungen.

Kühlung zusammen mit einer Wärmepumpe

Über die konventionelle Nutzung in Heizungsanlagen hinaus kann das Dezentrale Pumpensystem jetzt auch - in Verbindung mit einer Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung - zur Kühlung eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass ein Wärmepumpensystem für die Wärmequelle Erdreich mit einer passiven Kühlfunktion ausgestattet ist. Das "Geniax"-System verarbeitet hierbei ein Eingangssignal vom übergeordneten Wärme-/Kälteerzeuger und übernimmt dann über die dezentralen Pumpen den Transport des kalten Mediums durch das Flächenheiz- und -kühlsystem. Sämtliche regelungstechnischen Aufgaben in Verbindung mit dem Kühlen werden vom Wärme-/Kälteerzeuger übernommen. Dazu gehört die Überwachung der Taupunkttemperatur, die Überwachung der Raumtemperatur und die Umschaltung zwischen Heizen und Kühlen.


Flächenkühlung mit Wilo-Geniax (Bild vergrößern)

Außerdem wurden die Hydraulikkomponenten für die Rohinstallation von "Wilo-Geniax" optimiert. So stehen neue Adaptersets für die Installation der "Geniax"-Pumpen an Heizkörpern und in den Verteilern von Flächenheizungen zur Verfügung. Sie sollen die Installationsabläufe erleichtern und bieten flexible Wartungsoptionen.

Weitere Informationen zu Wilo-Geniax können per E-Mail an Wilo angefordert werden.

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