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TNS Emnid-Studie sieht großes Potenzial für Dusch-WCs

(19.4.2011; ISH-Bericht) Fast 90 Prozent der Deutschen empfinden die Badezimmerausstattung als wichtig oder sehr wichtig für die eigene Lebensqualität. Besonders jüngere Menschen legen viel Wert auf eine gehobene Badezimmerausstattung. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Geberit AquaClean und TNS Emnid im Februar 2011. Für fast ein Drittel aller Befragten steht die Entspannung an erster Stelle, wenn es um die Frage geht, welches Gefühl sie am meisten mit dem Badezimmer verbinden. Hinter der Badezimmertür verbirgt sich somit oftmals ein Rückzugsraum zum Wohlfühlen und Stressabbauen.

Generationen mit verschiedenen Ansprüchen

Fragt man die Deutschen nach der Bedeutung des Badezimmers, so wird eines klar: Es nimmt einen immer wichtigeren Platz im Haushalt ein. Die Generationen haben dabei jedoch verschiedene Ansprüche, die auch bei der Beratung berücksichtigt werden sollten. Während der Bevölkerungsdurchschnitt vor allem Wert auf die Funktionalität der Ausstattung legt, hat die Zielgruppe von morgen noch weitere Wünsche:

  • So geben nur 30 Prozent der Unter-30-Jährigen die Funktionalität als wichtigstes Kriterium an.
  • Die Größe und Helligkeit des Raumes ist für ein Viertel dieser Altersklasse am wichtigsten.
  • Für ein Fünftel ist ein ansprechendes Design entscheidend.
  • 13 Prozent nennen den Komfort an erster Stelle.

Allen Generationen gemein ist jedoch, dass sie das Bad heute weniger als funktionalen Raum, sondern vielmehr als einen Ort für Reinheit und Entspannung wahrnehmen - bei Frauen ist dieses Gefühl mit 66 Prozent noch ausgeprägter als bei Männern (56 Prozent).

Eine Investition wert

Das große Bedürfnis nach Reinigung, Entspannung und Frische spiegelt sich auch in der Ausstattung des Badezimmers wider. Die Mehrheit der Befragten zeigt ein großes Interesse daran, Wellness auch in den eigenen vier Wänden betreiben zu können. Grund dafür sind vor allem Zeitersparnis und Privatheit. "Der Trend zum Badezimmer als Rückzugsort und Wellnessoase gewinnt an Bedeutung", bestätigt Dr. Karl Spachmann, Geschäftsführer der Geberit Vertriebs GmbH, und fügt hinzu: "Eine hochwertige Badezimmerausstattung trägt dazu bei, sich im eigenen Badezimmer wohlzufühlen und dort gerne aufzuhalten. Für Architekten, Planer und Installateure bieten sich daher gute Chancen, von diesem Trend zu profitieren." Beim Thema Wellness sind die Unter-30-Jährigen Spitzenreiter: 73 Prozent geben an, gerne Wellness zu Hause betreiben zu wollen - so viele wie in keiner anderen Altersklasse. Entsprechend ist auch hier die Bereitschaft zur Investition in eine entsprechende Ausstattung mit 65 Prozent am größten.

Deutsche Gründlichkeit bei der Körperhygiene

Körperhygiene ist für die Deutschen ein wichtiges Thema. 46 Prozent aller Befragten geben an, dass ihnen in diesem Zusammenhang vor allem die Gründlichkeit der Reinigung wichtig sei. Es gibt jedoch alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede: Bei den Befragten unter 30 ist der Wunsch nach Gründlichkeit mit 54 Prozent an erster Stelle besonders ausgeprägt. Ein ähnlich hoher Wert wird erst wieder ab einem Alter über 60 Jahren erreicht. Bei Frauen werden darüber hinaus neben der Gründlichkeit (35 Prozent) die hautschonende Reinigung (30 Prozent) sowie die Entspannung (19 Prozent) als jeweils wichtigstes Kriterium genannt.

Die Reinigung des Körpers ist heute auch ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs: Sie findet nicht nur morgens und abends statt, vielmehr machen sich fast 90 Prozent der Befragten auch über den Tag verteilt frisch und fast 20 Prozent haben dabei feste Routinen. Bei der Frage, was genau für die Frische getan wird, liegt das Händewaschen mit 97 Prozent vorne. Jedoch gehört zum Frischmachen heutzutage mehr:

  • 72 Prozent der Befragten putzen sich auch tagsüber die Zähne,
  • 68 Prozent waschen zwischendurch das Gesicht mit Wasser.
  • Fast die Hälfte der Deutschen gibt an, auch tagsüber mehrmals den Intimbereich zu reinigen. Vor allem für Frauen ist dies ein wichtiges Thema, weshalb sie eine besonders interessante Zielgruppe für Geberit AquaClean sind.

Jüngere Generation besonders hygienebewusst

Doch warum besteht ein offensichtlich großes Bedürfnis, sich frisch zu machen? Betrachtet man die Gesamtheit der Befragten, so steht als Grund "das gute Gefühl danach" mit 51 Prozent an erster Stelle, gefolgt von dem Wunsch, als gepflegt wahrgenommen zu werden (49 Prozent). Jedoch unterscheiden sich die Generationen auch hier: So gibt mit 65 Prozent die Mehrheit der Personen unter 30 Jahren an, dass sie sich vor allem aufgrund hygienischer Bedenken und aus Angst vor Krankheiten regelmäßig gründlich frisch machen. In keiner anderen Altersgruppe wird ein so hoher Wert erreicht. Gerade die jüngere Generation ist somit äußerst hygienebewusst. Auch bei den Männern soll das Thema Hygiene mit 50 Prozent an erster Stelle stehen, während bei Frauen vor allem "das gute Gefühl danach" dominiert (54 Prozent). Zum guten Gefühl der Reinigung trägt vor allem Wasser bei. Denn auf die Frage, was die Befragten am liebsten zur Reinigung benutzen, antworten die Befragten ganz klar: Wasser und Seife. Feuchte Tücher oder gar Desinfektionsgels erfreuen sich mit 11 Prozent und 8 Prozent der Nennungen nur geringer Beliebtheit.

"Wir beobachten aktuell ein großes Bedürfnis nach Frischemomenten, die Entspannung und Wohlfühlen im Alltag ermöglichen - und das am liebsten auf natürliche Weise mit Wasser. Geberit AquaClean trifft genau den Nerv dieses neuen Bewusstseins. Das WC mit integrierter Duschfunktion, das den Intimbereich sanft mit warmem Wasser reinigt, gibt ein Gefühl absoluter Reinheit und Frische nach jedem Toilettengang", so Dr. Spachmann.

Informationen zur Studie: Die Studie von Geberit AquaClean wurde im Februar 2011 in Zusammenarbeit mit tns Emnid als repräsentative telefonische Befragung durchgeführt. Befragt wurden 616 Eigenheimbesitzer und Menschen, die beabsichtigen, in den nächsten drei Jahren zu bauen.

Weitere Informationen zu Dusch-WCs können per E-Mail an Geberit angefordert werden.

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