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Success for Future Award für Stefan Behnisch und Solar Decathlon-Gewinner

(9.5.2011) Am 14. April 2011 war es soweit: über 450 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Forschung, Film, Musik und Mode folgten der Einladung der Success for Future Award Initiatoren zu einer Gala-Preisverleihung in den Bayerischen Hof nach München. Anlass war die Ehrung der Sieger, die sich innerhalb der ausgeschriebenen sechs Kategorien des Success for Future Awards mit innovativen Ideen und nachhaltigen Projekten für eine sichere Zukunft beworben und von ihren Mitbewerbern erfolgreich absetzen konnten. Schüco war ein Initiator und Förderer dieses Awards. Dazu Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter von Schüco: "Der Schutz des Blauen Planeten ist Verpflichtung für alle zukünftigen Generationen. Eine Gemeinschaftsaufgabe und ultimative Herausforderung für Politik und Wirtschaft. Der Success for Future Award würdigt innovative Projekte, die sich dieser Herausforderung stellen und zukunftsfähige Lösungen aufzeigen."

In dem Bewusstsein, dass auf Gebäude weltweit rund 40% des Primärenergiebedarfs entfallen, suchte Schüco das "Green Building of the Future" und hatte Architekten und Architekturstudenten dazu aufgerufen, sich um den Schüco Green Building Award zu bewerben - siehe Beitrag "Schüco Green Building Award im Rahmen des Success for Future Awards" vom 5.12.2010. Der mit 15.000 Euro dotierte Award für Architekten ging an Stefan Behnisch, Firmengründer von Behnisch Architekten, für seine nachhaltige, energiesparende Architektur der Firmenzentrale Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz - siehe auch Beitrag "Unilever-Zentrale am Strandkai: Sonnenschutzglas optimiert die Energiebilanz" vom 25.8.2010:


Foto: Interpane (Bild vergrößern)

Die von Behnisch Architekten für die Hochtief-Projektentwicklung geplante neue Firmenzentrale für Unilever Deutschland, Österreich und die Schweiz mit rund 1.200 Arbeitsplätzen folgt den Grundsätzen einer ganzheitlichen, nachhaltigen Architektur. Direkt an der Elbe gelegen (siehe Google-Maps), erlaubt eine neuartige Folienfassade Fensterlüftung auch bei an diesem Standort nicht ungewöhnlichen extremen Windlagen. Durch Maßnahmen wie bauteilaktivierte Decken erreicht das Gebäude einen Primärenergieverbrauch von unter 100 kWh/a qm. Sowohl für die Grundbeleuchtung des Hauses als auch für die Arbeitsplätze kommt, sofern das Tageslicht nicht ausreicht, ein neu entwickeltes SMD-LED-System zum Einsatz, das im Stromverbrauch bis zu siebzig Prozent effektiver ist als handelsübliche Halogen- oder Metalldampflampen. Das Unilever-Haus wurde im Jahr der Fertigstellung mit dem Umweltzeichen der HafenCity in Gold ausgezeichnet. Die Jury zeigte sich begeistert und würdigte die Umsetzung der Firmenzentrale mit einem Award.

Green Building Award in der Kategorie Studenten

Über den Green Building Award in der Kategorie Studenten freuten sich Caroline Fafflok und Johanna Henrich, die stellvertretend für die Studierenden des Fachbereiches Architektur der Technischen Universität Darmstadt den Award für ihr Projekt surPLUShome entgegennahmen. Das Plusenergiehaus, das allein mit Sonnenenergie betrieben wird, wurde mit 5.000 Euro dotiert.

Das Team Germany der TU Darmstadt unter der Leitung von Professor Manfred Hegger hat eineinhalb Jahre an dem Projekt surPLUShome gearbeitet. Im ersten halben Jahr wurde das Konzept entwickelt, im zweiten Semester war die Werkplanung an der Reihe. Der Bau wurde von Mai bis August 2009 auf dem Campus der TU Darmstadt (Standort Lichtwiese) erstellt. Das surPLUShome wartet mit einem fein abgestimmten Verhältnis von Energieeinsparung, Energieeffizienz und solarer Energiegewinnung auf. Die Gebäudehülle in Passivhausqualität sorgt für geringe Energieverluste und hohe Behaglichkeit. Damit überzeugte surPLUShome nicht nur die Juroren des Success for Future Awards. Das Team der TU Darmstadt hat damit auch erfolgreich 2007 und 2009 am internationalen Wettbewerb Solar Decathlon 2009 um das attraktivste und energieeffizienteste Haus teilgenommen und den ersten Platz belegt - siehe auch Beiträge "Solar Decathlon 2009: TU Darmstadt tritt zur Titelverteidigung an" vom 11.10.2009 und "Deutscher Beitrag gewinnt den Solar Decathlon 2009" vom 18.10.2009:

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