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Wienerberger stellt auf Ökostrom um

(10.5.2011) Grüner Strom für rote Ziegel: Die Wienerberger GmbH, Hannover, geht einen wichtigen Schritt zum selbst gesteckten Ziel, den CO₂-Ausstoß in der Ziegelproduktion bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Ab sofort nutzt das Unternehmen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das entspricht einer Reduzierung des CO₂-Ausstoßes um circa 74.000 Tonnen pro Jahr. Basis ist die Kooperation mit der Verbund AG, Wien, einem der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Die Zusammenarbeit mit dem Stromanbieter, der in rund 110 Wasserkraftwerken in Österreich und Bayern Strom erzeugt, wurde jetzt besiegelt.


v. l. n. r.: Dominic Späth, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Dach, Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Wand, Ralf Schwung, Geschäftsführer Produktion & Verwaltung, sowie Ferdinand Gassner und Clemens Wodniansky, Verbund AG (Bild vergrößern)

Ökostrom und Erdgas

Den ökologischen Strom bezieht Wienerberger bundesweit in 20 Werken an 13 Standorten für die Herstellung von Poroton-Mauerziegeln, Vormauerziegeln, Pflasterklinkern sowie Koramic-Dachziegeln. Nur die Brennöfen selber werden weiterhin mit Erdgas betrieben. Und auch das Schwesterunternehmen Schlagmann Baustoffwerke in Bayern setzt seit Jahresbeginn konsequent auf Ökostrom.

"Den Prozess, Ökostrom aus regenerativen Energien zu nutzen, haben wir schon seit einigen Jahren verfolgt. Die Umsetzung startete in 2010 und 50 Prozent des Stroms stammen somit seit längerem aus regenerativen Quellen. Von Anfang an war geplant, diesen Anteil auf 100 Prozent zu erhöhen. Diesen Schritt haben wir jetzt unabhängig von aktuellen Diskussionen vollzogen. Der TÜV Süd prüft das Verfahren nach 'CMS Standard Erzeugung EE'. Dadurch sind 100 Prozent umweltfreundlicher Strom garantiert.", kommentiert Norbert Meyer-Oltmanns, Geschäftsführer bei Wienerberger. Um Energie einzusparen, investiert Wienerberger seit Jahren konsequent in Prozess- und Umwelttechnologien bei der Ziegelherstellung. So konnte der spezifische Energieverbrauch bis heute um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt werden. Zuletzt wurde der in 2010 übernommene Standort Ehingen in Baden-Württemberg umfassend auf den modernen Technologie-Standard gebracht.

Die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom ist eine Maßnahme im Rahmen des internationalen Environmental Action Plan der Wienerberger-Gruppe.

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