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Akustiklösung für's Auge in denkmalgeschützter Aula der Rotterdamer Uni

(18.5.2011) Diese Aula ist das imposante Aushängeschild der Rotterdammer Erasmusuniversität (siehe Google-Maps). Nicht nur wird hier seit etwa vierzig Jahren auf höchster akademischer Ebene unterrichtet, auch haben hier bereits namhafte niederländische Politiker und sogar Mitglieder der königlichen Familie Vorlesungen gehalten. Die Geschichte der Aula sowie ihre Farb- und die Formgebung  machen den Raum zu einem außergewöhnlichen, denkmalgeschützten Ort - weshalb für alle Renovierungsarbeiten besonders strenge Vorschriften gelten.


alle Fotos: Heradesign (Bild vergrößern)

Da es sich bei der Aula um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, durften bei den Renovierungsarbeiten keine Veränderungen des Originalkonzepts vorgenommen werden. Zusätzlich zu diesem schwierigen Kernpunkt sollte die Akustik des Raumes noch deutlich verbessert werden.

Farbe 1:1

Da die Platten der ursprünglichen Decke nicht mehr nachbestellt werden konnten, entpuppte sich die Akustiklösung Heradesign Superfine bei der Materialauswahl schnell als potentielle Alternative und gewann schließlich das Rennen. Da die Frage nach dem Material nun geklärt war, musste eine weitere Besonderheit für das Denkmal in Angriff genommen werden. Vom vorhandenen Farbkonzept der Aula durfte laut Bauvorschrift nicht abgewichen werden. Für den österreichischen Akustikspezialisten eine besondere Herausforderung.

Die spezielle Farbgebung der bestehenden Decke war eine der herausragenden Zielvorgaben bei der Renovierung. Die neue Decke sollte exakt dieselbe Farbe wie die ursprüngliche behalten. Rob Taminiau, Technical Manager Heradesign Nederland erklärt, wie die Farbe definiert werden konnte: "Wir haben Platten der alten Decke eingescannt und die Farbe mit dem Farbmessgerät ausgemessen. Nur so konnten wir sicher gehen, genau dieselbe Farbe zu verwenden".

Raumakustik wieder im Griff

"Jedes Gebäude hat seine eigene architektonische Geschichte - auch oder besonders, wenn es geschützt ist", betont Architekt Gerard Frishert, der für die Renovierungsarbeiten zuständig war hinzu. In einer früheren Renovierungsphase wurden in der Aula Sitzreihen ausgetauscht, was zu einer Veränderung im Verlauf des Bodens führte. Frishert: "Diese und noch andere Veränderungen führten zu einer komplett neuen Akustik, die den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprach." Besonders in einer Aula sollen Vortragende und Zuhörende schließlich von einer hervorragenden Akustik profitieren, da sie die Verständlichkeit und die Konzentration wesentlich steigert.

Und Frishert zieht Resümee: "Die Herausforderung bestand darin, nach allen vorherigen Renovierungsarbeiten jetzt die Akustik wieder in den Griff zu bekommen. Für mich vereint die Decke jetzt perfekt die architektonischen und akustischen Werte, die es so dringlich zu verbessern galt."

Weitere Informationen zur Akustiklösung Heradesign Superfine können per E-Mail an Heradesign angefordert werden.

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