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Schott Solar kündigt bis zu 60% leichtere Photovoltaik-Module an

(22.6.2011; Intersolar-Bericht) Eine Konzeptstudie für die nächste Generation von Photovoltaikmodulen hat Schott Solar auf der Intersolar München vorgestellt. Es handelt sich um ein Leichtgewichtmodul, das angeblich bis zu 60 Prozent weniger wiegt als herkömmliche Glasfolienmodule. Dabei soll es die gleiche Belastbarkeit aufweisen und sich deutlich einfacher montieren lassen. Ermöglicht wird dies durch ein für Solaranlagen neues Leichtgewichtsmaterial für die Rückseite, das bereits im Flugzeug- und Schienenfahrzeugbau eingesetzt werde.

Das neue Material für die Rückseite ersetzt die bisher üblichen Folien sowie den Modulrahmen. Die PV-Zellen inklusive Einbettmaterial werden direkt auf das neuartige Rückseitenmaterial laminiert. Dieses verspreche eine deutlich höhere Steifigkeit des Moduls, wodurch sich die Dicke des Frontglases und damit auch das Gesamtgewicht stark reduzieren lasse.

Der größte Vorteil der neuartigen Leichtgewichtmodule wird in der einfacheren Montage und der dadurch kürzeren Installationsdauer liegen. Dazu wird nicht nur das geringere Gewicht beitragen können, sondern auch direkt in die Rückseite integrierte Befestigungsvorrichtungen für verschiedene Unterkonstruktionen. Durch entsprechende Adapter sollen sie sich schnell und praktisch auf Schrägdächern, Flachdächern oder Freiflächenanlagen installieren lassen.

Der herkömmliche Modulrahmen entfällt, der bislang für den Kantenschutz des Glases, eine ausreichende Steifigkeit des Moduls und für die Befestigungspunkte sorgte. Ein weiterer Vorteil der Leichtgewichtmodule ist, dass sich damit auch Dächer mit zu geringer Traglast für herkömmliche PV-Module ausstatten lassen. Dies betrifft insbesondere ältere landwirtschaftliche Gebäude oder Industriehallen. Damit will Schott Solar neue Dachpotentiale im europäischen Markt erschließen.

Weitere Informationen zu leichten Photovoltaik-Modulen können per E-Mail an Schott Solar angefordert werden.

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