Baulinks -> Redaktion  || < älter 2011/1013 jünger > >>|  

Neues Verfahren zum Anbringen druckwasserdichter Lichtschächte von Knecht

(1.7.2011) Energieeffizient, trocken und möglichst hell - so sieht der optimale Keller aus. Um dies zu erreichen, hat die Firma Knecht aus Metzingen ein Verfahren zum Anbringen eines druckwasserdichten Lichtschachts entwickelt.

Vielerorts ist es heute nicht mehr erlaubt, einsickerndes Oberflächenwasser über eine Drainage abzuleiten. Folglich muss das Untergeschoss gegen aufstauendes Sickerwasser abgedichtet werden. Immer häufiger werden Keller außerdem im Grundwasser gebaut und benötigen druckwasserdichte Lichtschächte. Diese dürfen jedoch nicht auf die Außendämmung montiert werden, sondern müssen direkt mit der Betonoberfläche in Verbindung stehen. Dadurch wird üblicherweise die Wärmedämmung unterbrochen. Zudem kann sich der Lichteinfall reduzieren, wenn ein Teil des Lichtschachtes durch eine dicke Außendämmung verdeckt wird. Das neue Verfahren ermöglicht es nun, den Lichtschacht auf einer Ebene mit der vorgefertigten Dämmung anzubringen, d.h. er bleibt in seiner ganzen Tiefe erhalten und bietet einen bestmöglichen Lichteinfall.

Basis des neuen Verfahrens bildet die "KlimaPlus"-Wand für den Haus- und Wohnungsbau. Das System ist im Kellerbereich für alle Abdichtungslastfälle geeignet, auch bei drückendem Grundwasser. Bereits im Werk wird die Außendämmung geschosshoch in die Schalung eingelegt und danach die Fertigteilwand betoniert. So entsteht ein sicherer Verbund zwischen Wärmedämmung und Stahlbetonfertigteil, der zudem das Hinterlaufen der Dämmung mit Wasser unterbindet. Die Verankerung für den Lichtschacht lässt sich bei diesem Verfahren exakt vorfertigen; dazu wird ein umlaufender Betongurt an der Wandaußenfläche erstellt. Auf diesem Betonstreifen soll sich  der Lichtschacht später auf der Baustelle absolut passgenau und druckwasserdicht anbringen lassen.

Eine umlaufende Lichtschachtwärmedämmung wird im Werk ebenfalls maßgefertigt. Die vorgefertigte Dämmung wird vor Ort verklebt. Dieses Verfahren soll sich für unterschiedlich breite Fenster und Lichtschächte eignen - teilweise auch in Kombination mit extra tiefen, gut gedämmten Fensterzargen. Eine Leibungsdämmung sei nicht erforderlich. Sofern für den Lichtschacht keine separate Entwässerung vorgesehen ist, ist der Lichtschacht mit einer Abdeckung z. B. aus Glas, vor eindringendem Wasser zu schützen.

Weitere Informationen zu druckwasserdichten Lichtschächten können per E-Mail an Knecht Betonwerke angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

ausgewählte weitere Meldungen:

Baulinks folgen auf...

Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Twitter-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Facebook-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das +1-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Anmeldung zum kosten­losen Bauletter:
Der Baulinks-Newsletter kann jeder­zeit leicht auch wieder ab­bestellt werden!

Relevante BauDates

weitere Infos zu...
Impressum (c) 1997-2016 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)