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„DU“: Neues CES-Schließsystem mit doppeltem Hinterschnitt

(3.8.2011) CES orientiert sich mit seinem neuen und marktreifen „DU“-Schließsystem am gehobenen Objektbau. „DU“ steht dabei für „Double Undercut“ und weist damit auf die wichtigste Neuerung gegen unbefugtes Kopieren von Schlüsseln hin: die zweifache Hinterschneidung in den seitlichen Profilierungen. Die sich daraus ergebende dreidimensionale Nut kann mit den aktuellen, nur zweidimensional arbeitenden Kopiertechniken nicht nachgebildet werden - zumal sich CES das Fertigungsverfahren zum Profilieren der Breitseiten des Schlüssels in nur einem CNC-gesteuerten Arbeitsgang patentieren ließ.

Unter dem Titel „Sicherheit ohne Kompromisse“ hat CES zur Sicherheitsexpo in München (6. und 7. Juli) die Markteinführung mit einem umfangreichen Marketing- und Informationspaket gestartet.

Das bis 2030 patentierte Schließsystem kann individuell und stufenweise den unterschiedlichsten Ausschreibungsanforderungen angepasst werden. Je nach Ausstattung erfülle es die Anforderungen der DIN 18252, DIN EN 1303 und den VdS-Richtlinien. Zudem könne das „DU“-Schließsystem jederzeit mit elektronischen Schließ- und Organisationslösungen von CEStronics kombiniert werden. Sonderausführungen wie seewasserfeste und verschleißfeste Zylinder und die Eignung für Feuerschutztüren erweitern das Einsatzspektrum des Systems.

spezifische Sicherheitsmerkmale im Einzelnen

Der neue „DU“-Schließzylinder besitzt zwei auf einer Seite angeordnete, patentgeschützte Schwenkhebel, die eine doppelte Sicherheitsabfrage an der Längsseite des Schlüsselprofils durchführen und damit auch gegen Schlagpicking wirksam sein sollten. Beide Schwenkhebel sind drehend gelagert und werden mittels Druckfeder in ihrer Grundstellung gehalten. Der dahinter liegende massive Sperrbalken ist mittels Feder in eine Nut des Gehäuses gedrückt und sichert den Kern so wirksam gegen Durchdrehen. Ein berechtigter Schlüssel verfügt über zwei in Tiefe und Position definierte Einschnitte an der Schlüsselseite:


Das Zusammenspiel von Schwenkhebeln und Sperrbalken beim Einführen eines berechtigten Schlüssels

Damit werden die entsprechenden Nuten des Sperrhebels genau in die richtige Position gebracht. Die Dornansätze des Sperrbalkens können jetzt einrasten; die Sperrung ist aufgehoben. Beim Einführen eines nicht berechtigten Schlüssels verbleiben die Schwenkhebel in Grundstellung, die Dornansätze des Sperrbalkens können nicht einrasten, dem Sperrbalken ist der Weg in den Kern verwehrt, der Zylinderkern kann nicht gedreht werden.

Auf der den Schwenkhebeln gegenüberliegenden Seite des „DU“-Zylinders befinden sich bis zu fünf variabel einsetzbare, horizontal gelagerte Kontrollstifte (im Bild rechts sind es 3). Unberechtigte Schlüssel besitzen nicht die entsprechenden Bohrmulden, so dass sich die Kontrollstifte beim Einführen des Schlüssels nach außen in die Gehäusenut drücken und damit die Drehung des Zylinderkerns sperren. Beim Einsatz eines berechtigten Schlüssels werden die Kontrollstifte dagegen in Richtung Zylinderkern gedrückt, der damit zur Drehung freigegeben ist.

Der neue CES-Zylinder besitzt neben dem eigentlichen Bohr- und Ziehschutz mit Bohrschutzplatte und Hartmetallstiften als weitere Sicherung im Gehäuse ein gefedertes Sperrelement aus gehärtetem Spezialstahl, das in die Nut des Zylindergehäuses eingreift und damit den Kern gegen Durchdrehen sperrt. Dieses Sperrelement führt eine konturbedingte Sicherheitsabfrage am Schlüssel durch. Ist die Profilrippe mit Hinterschneidung vorhanden, zieht die Profilrippe das Sperrelement zurück in den Zylinderkern, die Drehung ist freigegeben.

Weitere Informationen zum „DU“-Schließzylinder können per E-Mail an CES angefordert werden.

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