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FloorLift: Injektionshebetechnik für abgesackte Betonböden

(31.8.2011) Abgesackte Betonböden und „klappernde“ Fugen in Industrieböden stellen zumeist ein großes Problem dar - das gilt sowohl für gewerblich, öffentlich und privat genutzte Bauten als auch für Infrastruktur­einrichtungen. Wenn die Funktionalität nicht mehr zu 100% gegeben ist, dann sind entsprechende Schadensbilder die Folge. Hier sind Lösungen gefragt, die das Problem beseitigen und die Funktion der Böden wieder herstellen - und das möglichst ohne große Eingriffe in die vorhandene Bau­substanz und bestehende Betriebsabläufe. Die Injektions­hebetechnik bietet eine viel versprechende Alternative zu den meist recht aufwändigen herkömmlichen Methoden.

Vor Jahrzehnten wurde mit der so genannten FloorLift-Methode ein Verfahren angewandt, um instabile oder abgesackte, zumeist gerissene Betonböden mittels Injektionstechnik anzuheben und zu sanieren. Dieses Verfahren, bei dem ein Expansionsharz in den Bodenaufbau injiziert wird, hat sich allmählich zu einer vielseitigen Lösung entwickelt, die auch bei der Stabilisierung von Fundamenten durch nachträgliche Verdichtung des Untergrundes Anwendung findet.

Betonboden-Hebetechnik

Abgesackte oder instabile Betonböden beeinträchtigen in der Regel die betrieblichen Abläufe. Dies kann z.B. bei Hochregallagern und Produktionshallen bereits im Millimeterbereich der Fall sein. Gefragt ist hier ein Sanierungsverfahren, das eine sichere und dauerhafte Lösung verspricht und wirtschaftlich einsetzbar ist. An diesem Punkt setzt die Betonboden-Hebetechnik (FloorLift-Verfahren) an. Dieses Verfahren wurde 1980 in Finnland entwickelt, um Fußbodensenkungen sanieren zu können. Aufgrund der Erfolge des Verfahrens wurden innerhalb weniger Jahre Lizenzen in verschiedene Länder Europas und in die USA vergeben. Seit 1994 wird das Verfahren auch bei uns durch die Uretek Deutschland GmbH erfolgreich eingesetzt.


Ein LKW mit allen Werkzeugen, 50 m langen Schläuchen für den Produkttransport, den Komponenten selbst und Injektionspumpen ist gleichzeitig die Baustelleneinrichtung. Wenn der LKW vorgefahren ist, ist die Baustelleneinrichtung abgeschlossen. (Bild vergrößern)

Die Palette der Anwendungsmöglichkeiten umfasst:

  • das Auffüllen von Hohlräumen unter erdgegründeten Betonböden,
  • das Stabilisieren von Untergründen und das Anheben abgesackter Betonfußböden,
  • das Stabilisieren von Fugen.

Das FloorLift-Verfahren ist laut Uretek weltweit die einzige Sanierungstechnik, die mit einem stark expandierenden Zweikomponenten-Spezialharz instabile oder abgesackte Betriebsböden instand setzt. Die Betonboden-Hebetechnik geht in drei Schritten vor:

Bohren: In Betonböden werden je nach Ausgangssituation und Problemstellung Löcher mit einem Durchmesser von 12-16 mm gebohrt. In diese Bohrlöcher werden Injektionslanzen eingesetzt.

Injizieren: Über Injektionspistolen wird das Zweikomponenten-Expansionsharz unter kontrolliertem Druck (ca. 8 bar) injiziert. Unmittelbar nach der Vermischung reagieren die zwei Komponenten miteinander.

Expandieren: Durch diese Reaktion entfaltet das Harzsystem seine kontrollierte Expansionswirkung. Hohlräume werden aufgefüllt und der Untergrund verdichtet. Durch dosierte Injektionen und die frei werdende Expansionskraft (bis zu 10.000 kPa = 100 bar) werden z.B. abgesackte Fußböden millimetergenau angehoben. Die permanente Überwachung durch Nivellierlaser dient der punktgenauen Anhebungen in engen Toleranzen. Schon kurze Zeit später ist das Harz ausgehärtet und der Boden kann wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Die Einsatzgebiete des URETEK-Verfahrens sind vielfältig:

  • Privater, gewerblicher und öffentlicher Wohnungsbau
  • Industrieböden in allen Branchen
  • Logistik- und Lagerbereiche
  • Straßen, Autobahnen, Brückenrampen
  • Start- und Landebahnen (Flughafen)

Weitere Informationen zur Injektionshebetechnik für abgesackte Betonböden können per E-Mail an Uretek angefordert werden.

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