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Organische Solarzellen versprechen Architekten viel Gestaltungsfreiheit

(8.9.2011) Konarka Technologies startet mit der Gebäudeintegration von organischen Solarzellen. Im Consumerbereich wird diese recht junge Solarzellen-Generation des amerikanischen Unternehmens bereits seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt. Für die Integration in Gebäuden konnte das Unternehmen jetzt die Lapp Kabel GmbH, Bayer Sheet Europe, die Bischoff Glastechnik AG und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) als Partner gewinnen. Im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Europäischen Solarstromkonferenz EU PV SEC in Hamburg erläuterten die Firmen am 7. September die Details ihrer Zusammenarbeit.

Dünn, leicht und flexibel

Bei organischen Solarzellen gibt ein Farbstoff Elektronen ab. Der Stromfluss erfolgt durch eine elektrochemische Reaktion. „Unser Produkt ist echt grün und vollständig recycelbar“, erklärt Alexander Valenzuela, Konarkas Vizepräsident für Business Development in Europa. Denn die organischen Zellen lassen sich im Unterschied zu herkömmlichen Modulen bei niedrigen Temperaturen und somit Energie- und Ressourcen schonend fertigen. Konarka stellt sie wie Zeitschriften mit dem so genannten Rolle-zu-Rolle-Verfahren her. Die Module sind dünn, leicht und flexibel und lassen sich nicht nur in Glas und Baumaterialien, sondern auch in Schatten spendende Strukturen, Folien und Textilien integrieren. Dafür hat Lapp die neue Anschlussdose EPIC SOLAR MAP entwickelt, die bereits auf der Intersolar 2011 präsentiert wurde. Die Anschlussdose wird geschweißt und ermöglicht so die vollautomatisierte Anbringung auf den organischen Modulen von Konarka.

Gestaltungsfreiheit für Planer und Architekten

Semitransparenz, beliebige Farben und Farbmischungen sind möglich. Weil die Solarzellen außerdem ungünstige Einstrahlungswinkel und Verschattungen tolerieren, bieten sie sich für die Gebäudeintegration geradezu an. Das habe auch die strategischen Partner überzeugt. „Konarka ist ein innovatives Unternehmen mit einem sehr großen Wachstumspotenzial“, erklärt Guido Ege, Leiter Systemprodukte bei Lapp Kabel. „Unsere Kompetenzen ergänzen sich sehr gut.“ „Mit Lapp Kabel, Bayer Sheet Europe und Bischoff Glastechnik haben wir Partner mit industrieller Herangehensweise gefunden, die wie wir hochautomatisiert große Stückzahlen fertigen können - und das bei höchster Qualität“, verspricht Valenzuela. Während Lapp die gesamte Anschlusstechnologie für die Module entwickelt, integrieren die anderen Industriepartner die organischen Zellen in ihre Baumaterialien. Das Fraunhofer IWES unterstützt das Team dagegen bei der Zertifizierung und prüft die Bauprodukte. Erste Pilotprojekte sollen in Kürze starten.

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