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Kostenfalle Einrohrheizung

(11.9.2011) Einrohrheizungen verursachen in einem durchschnittlichen Einfamilien­haus jährlich um rund 300 Euro höhere Kosten bei der Gas- oder Ölrechnung sowie weitere 50 bis 60 Euro Stromkosten für den Betrieb der Heizungspumpe. Installiert wurden die ineffizienten Heizsysteme zumeist zwischen 1975 und 1985 - in Ost- wie Westdeutschland.

Zur Erinnerung: In einem Einrohrsystem hängen alle Heizkörper am gleichen Strang; im Gegensatz zum Zweirohrsystem gibt es also kein separates Rohr für den Rücklauf des Heizwassers, und so beeinflussen sich die Heizkörper gegenseitig. Daher sind sie schlecht zu regulieren. Bis heute arbeiten hierzulande ca. 1.500.000 Einrohrheizanlagen.. Was Verbraucher gegen die hohen Heizkosten ihrer Einrohranlage tun können, erfahren sie in einem neuen Beratungs- und Informationsangebot der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“.

Laut Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, „verbraucht ein Einrohrsystem unnötig viel Energie, ein Nachteil für den Klimaschutz. Allein die Heizungspumpen benötigen bis zu 70 Prozent mehr Strom, da sie immer mit maximaler Leistung arbeiten, auch wenn die Heizungen nicht voll aufgedreht sind - was in 96 Prozent der Heizperiode der Fall ist.“

Mit einem speziellen hydraulischen Abgleich und mit moderner Regelungstechnik kann jedoch auch eine Einrohranlage effizienter arbeiten, ohne dass die gesamte Anlage ausgetauscht werden muss.

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