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Salamander erhält Passivhauszertifikat für das bluEvolution-System

(29.9.2011) Die Salamander Industrie-Produkte GmbH, international agierender Systemgeber und Hersteller von energiesparenden Fenstersystemen aus Kunststoff, erhält das Passivhauszertifikat für das Fenstersystem bluEvolution. Zugleich wurden vom ift auch weitere relevante Merkmale unter die Lupe genommen.

In Deutschland und auch Europa ist ein deutlicher Trend zur Passivhausbauweise erkennbar. Dieser wird in naher Zukunft auch energetischer Standard sein. Ein Passivhaus benötigt kein aktives Heizungssystem, und stellt daher höchste Ansprüche an Wärmedämmung und Luftdichtheit der Gebäudehülle. Um auf ein aktives Heizsystem verzichten zu können, sind unter anderem optimierte Fensterkonstruktionen notwendig. Neben der Wärmedämmung ist in diesem Zusammenhang auch der solare Sonneneintragskennwert von Bedeutung. Salamander setzt an dieser Stelle auf sein System bluEvolution mit einer Profilansicht von 118 mm - siehe auch Beitrag "bluEvolution - neue Fenster-Profilgeneration von Salamander" vom 16.2.2010.

Um der Nachfrage nach passivhaustauglichen Fenstern gerecht zu werden, ließ die Firma Salamander das Profilsystem bluEvolution durch das ift Rosenheim auf Passivhaustauglichkeit überprüfen. Die Prüfungen basierten auf der ift Richtlinie „Passivhaustauglichkeit von Fenstern, Türen und Fassaden“. Mit einem Uf-Wert für den Fensterrahmen (Frame) von 0,94 W/m²K und dem Einsatz einer Dreifachverglasung könne das Fenstersystem die Anforderung an einen Uw-Wert für das gesamte Fenster (Window) von 0,80 W/m²K erreichen. Und in der Einbausituation sei ein UwEinbau von = 0,85 W/m²K erreichbar. Neben dem Nachweis der Wärmedämmeigenschaften wurden zudem auch Leistungseigenschaften wie Luft- und Schlagregendichtheit nachgewiesen.

Die Passivhaustauglichkeit lässt sich mit sehr geringen Zusatzmaßnahmen auf der Grundlage der herkömmlichen Systemkomponenten realisieren. Hierzu ist neben dem Einsatz eines thermisch verbesserten Randverbundes lediglich der Einsatz einer thermisch getrennten Armierung notwendig. Für den Verarbeiter bedeute dies keinen zusätzlichen Aufwand innerhalb des Fertigungsprozesses.

Um Architekten und Planern möglichst viel Planungsfreiraum zu gewähren, wurde dem Nachweis der Wärmedämmung ein normativer Randverbund, ohne Herstellerbezug zugrunde gelegt. Das bedeutet, dass jeder thermisch verbesserte Randverbund, welcher den Anforderungen nach ISO 10077-1 genügt, herangezogen werden kann, um den strengen energetischen Anforderungen eines Passivhausfensters gerecht zu werden.

Weitere Informationen zum passivhaustauglichen bluEvolution-System können per E-Mail an SIP angefordert werden.

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