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50 beste Häuser des Jahres auf einen Blick

Häuser des Jahres - die besten Einfamilienhäuser(11.10.2011) Einfamilienhäuser - eine Königsdisziplin für Architekten. Das Ziel eines jeden Architekten ist es, ein Einfamilienhaus von herausragend hoher architektonischer Qualität zu entwerfen. Da trifft es sich gut, dass es der Menschen größter Wunsch ist, in einem freistehenden Einfamilienhaus zu wohnen.

Erstmalig lobte der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum den Wettbewerb „Häuser des Jahres - die besten Einfamilienhäuser“ aus. Die Jury erkor im April 2011 aus gut 200 Einreichungen 50 Projekte und benannte aus diesen ...

  • einen Preisträger,
  • drei Auszeichnungen sowie
  • 15 Anerkennungen.

Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt. Das Buch zum Wettbewerb präsentiert diese 50 besten Häuser mit zahlreichen Fotos, Lage- und Architektenplänen und aussagekräftigen Projektbeschreibungen aus der Feder von Wolfgang Bachmann, Herausgeber des Architektur-Magazins Baumeister. Und Gerhard Matzig, Jury-Mitglied, steuert „Eine Art Vorwort“ bei.

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis belegen die Architekten Ruinelli Associati. Diese bauten einen Stall in Soglio, Graubünden, zu einem Wohnhaus um. Das Besondere dabei ist, dass die alte Scheune bestehen blieb und man sich beim Ausbau an den ursprünglich genutzten Materialien wie Stampfbeton oder unbehauenen Steinen orientierte. Das Ziel der Architekten: Das Äußere des ehemaligen Stalls nicht verändern, sondern seine Ursprünglichkeit beibehalten. Das Haus ist so authentisch, dass die Jury sich einhellig begeistert zeigte. Vor allem weil es Alt und Neu vermenge, anstatt Kontraste zu betonen. Dieser Mix macht den einzigartigen Charme dieses alpinen Wohnhauses aus.

Eine Auszeichnung erhielt ein Einfamilienhaus nach traditionellem Vorbild von Axel Steudel. Das Haus am Rande eines Kölner Neubaugebiets bestach durch sein fortschrittliches Energiekonzept und die solide Bauweise. Ebenso ausgezeichnet wurde ein Passivhaus der Architekten Björn Martenson sowie Sonja Nagel und Jan Theissen. Die Jury bezeichnete dieses ungewöhnliche Haus, das in Tübingen steht, als „sperrig und ästhetisch unbequem“, außerdem sei „seine Wirkung mysteriös“. Das Haus füge sich gleichwohl perfekt in seine Umgebung ein und mache neugierig auf das, was darin vorgeht. Das dritte ausgezeichnete Haus erbauten Schneider & Schneider Architekten. Es ist ein Wohnhaus mit Pferdestallungen im Mittelland. Die Jury lobte den Entwurf als gelungene Verbindung der verschiedenen Nutzungen: des Wohnens und der Pferdehaltung. So kann man zum Beispiel durch die höhere Lage des Wohnbereichs die Pferde betrachten.

Das Buch ist aber mehr als nur eine bloße Präsentation der prämierten Häuser und Architekten: Es ist auch ein Stück Inspiration und Planungshilfe für Architekten und Bauherren mit Ambitionen. Und damit ein Stück näher dran, den Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Die bibliographischen Angaben zum Buch:

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