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"texton" strebt Durchbruch bei serieller Herstellung von Textilbeton-Fertigteilen an

(17.10.2011) Neue Möglichkeiten für Gestaltung und Konstruktion erhalten Architekten und Tragwerksplaner durch den Verbundwerkstoff Textilbeton. Bei Bauteildicken von 10 bis 30 mm ermöglicht seine Anwendung schlankere und filigranere Konstruktionen - vergleichbare Stahlbeton-Bauteile wären 50 bis 100 mm dick. Er ist zudem leichter als Stahlbeton, die Textilbewehrung schafft mehr Spielraum für außergewöhnliche Formen - und das bei einer Materialeinsparung an Beton von ca. 50 Prozent.

Eine bemerkenswerte architektonische Lösung aus dem neuen Werkstoff ist für ein Bootshaus im Lausitzer Seenland geplant. Das Gebäude mit 100 m² Grundfläche und dreidimensional gekrümmten Bauteilen assoziiert eine geschlossene Blüte.

"Textilbeton ermöglicht uns, auf Grund der geringen erforderlichen Betondeckung und dem kleinen Bewehrungsdurchmesser, dünnwandige tragende und leichte Bauteile zu schaffen - auch als serielle Lösung für ungewöhnliche Formen. Das Bauwerk wird im Sommer 2012 errichtet und danach wissenschaftlich weiter begleitet werden", so Architektin Marén Kupke, Entwurfsverfasserin bei der AIB GmbH.

Dem gesellschaftlichen Wertewandel und dem Ruf nach Schonung der Ressourcen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz folgend, entspricht Textilbeton aktuellen Trends. Bewährt hat sich der Verbundwerkstoff bereits im Denkmalschutz, bei modernen Ingenieurbauwerken und bei der Anwendung im Fassadenbereich öffentlicher Bauwerke.

Netzwerk "texton" will Textilbeton weiterentwickeln

Um die Leistungsfähigkeit des neuen Werkstoffs zu nutzen und weiter zu entwickeln, haben sich im Netzwerk "texton" Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg zusammengeschlossen. Ziel des Netzwerkes ist die Markterschließung durch Produkt- und Technologieentwicklungen für den effizienten Einsatz faser- und textilarmierter Betone zum Bauen, Gestalten und Sanieren. Der Unternehmenszusammenschluss wird gefördert im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Weitere Informationen zum Netzwerk "texton" bzw. Textilbeton können per E-Mail an INNtex angefordert werden.

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