ift-App „FensterCheck - Energie sparen mit Fenstern und Glas“
(23.10.2011) Oft stehen Bauherren, Energieberater oder Architekten, aber auch
Fenster- und Glasexperten vor dem Problem, den U-Wert von Fenstern im Bestand
vor Ort einfach zu bestimmen. Auch eine schnelle Berechnung der möglichen
Einsparung nach Eingabe der neuen U-Werte sowie der Fensterfläche sind hilfreich
für interessierte Wohnungsbesitzer oder Fensterexperten. Die
kostenpflichtige ift-App „FensterCheck - Energie sparen mit Fenstern und Glas“
bietet hierfür nun eine Lösung, in kürzester Zeit eine einfache Abschätzung der
energetischen Einsparmöglichkeiten durch den Austausch von Fenstern zu erhalten.
Die ift-App „FensterCheck“ fragt vom Nutzer zunächst die Konstruktion, das Material und die Verglasung ab und ermittelt anhand dieser Angaben einen UW-Wert für das bestehende Fenster, der auf Basis der DIN 4108-4 bestimmt wurde. Mit der Eingabe der Fensterfläche bzw. Anzahl der Fenster, der vorhandenen Heizenergieart (Erdöl, Gas, Strom) und deren Preis sowie der zu erwartenden Energiepreissteigerung wird das mögliche Einsparpotenzial in Erdöl, Gas oder Strom, in CO2-Emission und Euro bestimmt. Dieses kann für verschiedene Zeiträume (1 - 50 Jahre) angezeigt werden. Der voreingestellte Zeitraum beträgt 30 Jahre, da vom Bundesbauministerium eine Nutzungsdauer von 30 Jahren angenommen wird. Die Geldeinsparung berücksichtigt sowohl eine konservative Energiepreissteigerung als auch den Kapitalisierungseffekt auf Basis der Barwertmethode. Weiterführende Experteninformationen erläutern am Ende die Berechnungen, getroffene Annahmen und gesetzliche Bestimmungen im Detail.
Grundlage dieser App sind Erkenntnisse des ift Rosenheim sowie die betreffenden Vorschriften und Normen. Die erstellte Abschätzung kann und will eine ausführliche Analyse durch einen Gebäudeenergieberater oder Bauexperten nicht ersetzen. Die Berechnungsergebnisse können aber gut als erste Grundlage für einen Fensteraustausch und die Beratungspraxis von Fensterexperten, Architekten und Immobilienverwaltern sowie von interessierten Bauherren, genutzt werden.
Die ift-App ist kompatibel
mit iPhone und iPod Touch und iPad. Im
iTunes Store -
auch erreichbar mit dem rechten QR-Code -
ist das Anwendungsprogramm für einem Preis von 4,99 Euro erhältlich und soll ab
November auch für Android-Geräte zur Verfügung stehen.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
jüngere Beiträge, die auf diesen verweisen:
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- AGC und Interpane bilden strategische Allianz in der Glasindustrie (21.12.2011)
- Standortunabhängige Bewertung von Fenstern mit dem "Energy Label Fenster" (14.12.2011)
- Broschüre „Qualitätswerte“ von der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren (14.12.2011)
- Neue Beschichtung von Euroglas verhindert das Beschlagen von Fenstern von außen (14.12.2011)
- weitere Details...
ausgewählte weitere Meldungen:
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- Holzfenster 2012: Konzepte für verbesserten Wärmeschutz am Holzfenster (29.9.2011)
- EU-Forschungsförderung für Fenster (22.8.2011)
- Fachbuch über Thermografie bei der Energieberatung, Bauüberwachung und Schadensanalyse (25.7.2011)
- Keine relevante Belastung der Innenraumluftqualität durch VOC aus Fenstern (1.7.2011)
- Flyer zur energetischen Sanierung mit Glas und Fenster (15.6.2011)
- "Nichts" dämmt besser - BINE-Themeninfo zum Dämmen mit Vakuum (20.3.2011)
- "Smart Windows" - schaltbare Fensterscheiben mit Energiespar-Effekt (14.12.2010)
- U-Werte geneigter Verglasungen (18.10.2010)
- Green Windows - Fazit Rosenheimer Fenstertage 2010 (14.10.2010)
siehe zudem:
- Fenster, Isolierglas, Glasfassade, Wintergarten, Fenstertechnik und Sonnenschutz auf Baulinks
- Literatur / Bücher zu den Themen Fenster, Fensterglas, Sonnenschutz, Glasarchitektur, Energieausweis, EnEV bei Baubuch / Amazon.de
