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Solarstromvergütung: Degression zum Jahreswechsel 15 Prozent

(31.10.2011) Wie die Bundesnetzagentur am 27.10.2011 bekannt gegeben hat, wird die Degression zum Jahreswechsel 15 Prozent betragen.

Die Höhe der Degression für Januar 2012 bestimmt sich auf Basis der installierten Leistung im Zeitraum zwischen dem 1. Oktober 2010 und dem 30. September 2011. Nach Angaben der Bundesnetzagentur liegt der Zubau im relevanten Zeitraum bei rund 5.200 MWp (davon entfallen 3.300 MWp auf die ersten neun Monate 2011). Die Basisdegression beträgt 9 Prozent. Übersteigt die installierte Leistung in den für die Berechnung der Degression relevanten Monaten 3.500 MWp, erhöht sich die Degression um weitere 3 Prozent mit jedem weiteren installierten Gigawatt.

Für das kommende Jahr sind die Vergütungssätze wie folgt:

  • Aufdachanlagen mit einer Leistung bis einschließlich 30 kWp 24,43 Cent pro Kilowattstunde
  • Aufdachanlagen mit einer Leistung bis einschließlich 100 Kilowatt 23,23 Cent pro Kilowattstunde
  • Aufdachanlagen mit einer Leistung bis einschließlich einer Leistung von 1 Megawatt 21,98 Cent pro Kilowattstunde
  • Aufdachanlagen mit einer Leistung über 1 Megawatt 18,33 Cent pro Kilowattstunde
  • Freiflächenanlagen 17,94 Cent pro Kilowattstunde.

„Die Solarbranche erfüllt das Versprechen, immer günstigeren Strom zu erzeugen. In Deutschland entwickelt sich die Photovoltaik in rasantem Tempo weiter in Richtung Wettbewerbsfähigkeit“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Bereits 2012 werde Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 könnten große Solarparks so günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer. Körnig: „Dies sind wichtige Meilensteine der Energiewende.“

Nach Ansicht des BSW-Solar lohnt sich der Einstieg in die Solarstrom-Produktion für Verbraucher weiterhin. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche Innovationserfolge und die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise seit 2007 halbiert werden. „Wer selbst Solarstrom erzeugen möchte, ob auf dem eigenen Dach oder als Teilhaber an einer Bürgersolaranlage, sollte nicht nur auf Stichtage achten“, rät Körnig. „Eine Solarstromanlage hält länger als ein Auto. Deswegen sollte auch auf die Qualität der Komponenten, eine kompetente Beratung und die fachmännische Montage geachtet werden.“

Während die Kosten von Solarstrom weiter sinken, steigt zugleich die erzeugte Solarstrommenge steil an: Von 2009 bis 2011 hat sich die Solarstrom-Menge verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die Wasserkraft überholt. Bis 2020 wird nach Erwartungen des Bundesverbands Solarwirtschaft der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen. Körnig: „Solarstrom wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des Energiesystems der Zukunft.“

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