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Freiraumgestaltung in Winterthur mit beleuchtetem Bumerang als Sitzbank

(13.11.2011) Platz nehmen im städtischen Raum: Die auffallend geformte Sitzbank aus DuPont Corian in der neu gestalteten Begegnungszone rund um den Bahnhof in Winterthur bietet gleich zwei Arme zum Sitzen und Entspannen an. Realisiert im hellen Farbton "Sand" erweist sich das funktionale Freiraumelement mit einem Schuss "Kunst am Bau" als ein gelungenes Beispiel für zeitgemäße Stadtmöblierung. Gleichzeitig wird der öffentliche Raum zur Bühne für lebendiges und soziales Miteinander in dem Schweizerischen Ort (siehe Google-Maps).

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Verantwortlich für die Planung und Gestaltung des anspruchsvollen Objektes ist das Landschaftsarchitekturbüro Rotzler Krebs Partner Landschaftsarchitekten aus Winterthur. Die Umsetzung der Sitzbank erfolgte in Zusammenarbeit mit der Coristal AG aus Rudolfstetten, die neben der Verarbeitung auch die Installation der Bank übernahm.

Inspiriert von der Designfreiheit von DuPont Corian wählten die Planer die Form eines Bumerangs für das Sitzobjekt. Das Material ist für seine thermische Verformbarkeit und optisch fugenlose Verarbeitung bekannt und ermöglichte so die Realisierung des monolithischen Entwurfs in einer Gesamtlänge von 24 Metern. Die Arme weisen in Richtung der einzelnen Stadtteile und verbinden diese miteinander, während die organisch-gebogene Form der Installation zum Verweilen einlädt.

Seinen besonderen Reiz entfaltet das Möbel jedoch bei Nacht: Die Unterkonstruktion wurde mit LED-Technik versehen, so dass bei Dunkelheit der Eindruck entsteht, die Sitzbank würde frei schweben oder auf dem Wasser schwimmen. Die Beleuchtung erhöht dabei die Aufenthaltsqualität in der nächtlichen Stadt. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Haptik und Wärme von Corian; so erweist sich die Sitzfläche in Abendstunden im Vergleich zu andere Materialien als auffällig warm.

„Während einer Testphase konnten wir uns bereits von den positiven Eigenschaften des Materials überzeugen”, erklärt Rolf Keller, Coristal AG. Der Schweizer Verarbeiter fertigte die Sitzbank aus sieben einzelnen Elementen, die vor Ort montiert wurden. „So können unterschiedliche Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung oder Frost dem Material nichts anhaben. Selbst die heute unvermeidlichen Graffitis können durch Abschleifen/Überschleifen entfernt und die Oberflächenstruktur leicht wieder hergestellt werden. Die Sitzbank wird also noch viele Sommer und Winter Platz für Sonnenanbeter und Nachtschwärmer bieten."

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