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Aufträge im Bauhauptgewerbe im September 2011: real +0,7% zum Vorjahr

(23.11.2011) Im September 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum September 2010 preisbereinigt um 0,7% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitgeteilt hat, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 4,4% zu, im Tiefbau dagegen um 2,9% ab.

Der Gesamtumsatz belief sich im September 2011 auf rund 8,9 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber September 2010 um 3,4%. Ende September 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 733.000 Personen tätig; das waren etwa 5.600 Personen weniger als ein Jahr zuvor (-0,8%).

In den ersten neun Monaten 2011

...  stiegen die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes laut Destatis preisbereinigt um 4,0% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar bis September 2011 64,0 Milliarden Euro und lag damit um 10,7% über dem Niveau der ersten neun Monate 2010. Die durchschnittliche Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum annähernd gleich geblieben.

Aktuelles Zahlenbild der Bauindustrie

Während die Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe leichte Abschwächungstendenzen zeigt, entwickeln sich Produktion und Nachfrage im Bauhauptgewerbe auch neuester Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes der Bauindustrie weiterhin positiv:

Die anhaltende Verunsicherung der Finanzmärkte im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise hat sich demnach noch nicht negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ausgewirkt: Die Baubetriebe weisen für den Wirtschaftsbau für den Monat September sowohl beim Auftragseingang (+15,6%) als auch beim baugewerblichen Umsatz (+6,0%) die höchsten Wachstumsraten aus (Jan.-Sept: +12,9% bzw. +12,4%). Auch die Perspektiven seien vorerst positiv: Das Volumen der Baugenehmigungen für Wirtschaftsbauten (veranschlagte Baukosten) ist in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um 16,9% gestiegen.

Die Baukonjunktur wird - im Unterschied zu den vergangenen Monaten - im September nicht vom Wohnungsbau getragen: Zwar bewegt sich der baugewerbliche Umsatz nach wie vor auf einem hohen Niveau: Im September konnten sich die Betriebe über ein Plus von 6,6% freuen (Jan.-Sept.: +14,8%); die Baubetriebe meldeten jedoch - erstmals seit Februar 2010 - wieder einen leichten Rückgang der Baunachfrage von 1,7% (Jan.-Sept.: +20,1%). Von einer Trendwende zu sprechen wäre nach Meinung des Hauptverbandes aber verfrüht, da sich die Baugenehmigungen nach wie vor sehr positiv entwickeln: Die Zahl der Genehmigungen von Wohnungen in neuen Wohngebäuden lag im September um 17,8%, im gesamten Zeitraum Januar bis September sogar um 22,2%, über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Dagegen verliert der Öffentliche Bau nach dem Auslaufen der Konjunkturprogramme weiter an Dynamik: Sowohl Auftragseingang (-4,6%) als auch Umsätze (-1,7%) waren im September rückläufig (Jan.-Sept.: - 4,1% bzw. + 4,6%). Für die Zukunft ist mit einer weiteren Abkühlung zu rechnen: Für die ersten drei Quartale ergibt sich z.B. im Öffentlichen Hochbau ein Genehmigungsminus von 20,8%.

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