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Die Kunst, Kunst ins rechte Licht zu rücken

(28.11.2011) Das Museum Folkwang in Essen (siehe Google-Maps) gilt als eine der bedeutendsten Kunststätten Deutschlands. Neben Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie bietet der Neubau von David Chipperfield auch einige architektonische Highlights wie z.B. eine eine 1.400 m² große Lichtdecke, die ohne unterbrechende Stützsäulen die ausgestellte Kunst ins rechte (Natur- und Kunst-)Licht rückt.

Natürliches Licht ist in dem von David Chipperfield geplanten Museums-Neubau allgegenwärtig. Die Hofumgänge werden so lange wie möglich damit erfüllt und auch die Ausstellungsräume wurden so konzipiert, dass ein natürliches Lichtspektrum für die Präsentation der Kunst verfügbar gemacht werden kann.

Dementsprechend treten die Kunstwerke mit den sich im Tagesablauf ändernden Lichtsituationen in einen besonderen Dialog. Über Seitenfenster und Lichtdecken wird die Lichtstimmung im Inneren des Museums gesteuert. Zur Umsetzung fiel die Entscheidung u.a. auf das Lightframe-Konzept von Sefar - einer Kombination aus dem Sefar-Architecture-IA-95-CL-Gewebe und dazu passenden Deckenmodulen.

Große Dimensionen intelligent gelöst

Das Lightframe-Konzept basiert auf einem modularen System. Dabei nehmen detaillose – und dadurch die Raumcharakteristik nicht verändernde – Leichtmetallrahmen sowohl die Spanneinrichtung als auch die Geweberänder unsichtbar auf. Halterungen, Beleuchtungskörper und Kabel werden in einer speziellen Technikschiene untergebracht. Bei der Verbindung mehrerer Elemente, wie es auch im Museum Folkwang der Fall ist, sorgen Lock-Schrauben für die nötige Vorspannung, um auch große Flächenmaße zu realisieren.

Das zoombare Foto hat 3.456 x 2.304 Pixel - sofern Flash installiert ist!
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In der 1.400 m² großen Lichtdecke über der stützenfreien Halle wurden insgesamt 514  „schwebende” Lightframe-Module verbaut. Dieses Konzept kommt den ausstellungsspezifischen Anforderungen entgegen: Die modulare Anordnung des Deckenrasters erlaubt es, Laufschienen für hängende Trennwandelemente aufzunehmen. Auf diese Weise gibt die Lichtdecke auch die Einteilung für die wechselnde Raumstruktur vor.

Neben seiner lichttechnischen Eigenschaft mit einer Lichttransmission von mehr als 95% übernimmt das Sefar-Gewebe wesentlich die Schallabsorption - eine Grundanforderung für die Gestaltung eines reduzierten Ausstellungsraumes ohne eigene Elemente, die den Schall aufnehmen könnten. Darüber hinaus soll der textile Charakter der Lichtdecke unmerkbar, aber doch spürbar, eine angenehme Raumatmosphäre innerhalb der klaren Formensprache des gesamten Gebäudes schaffen.

Weitere Informationen zu Lichtdecken können per E-Mail an Sefar angefordert werden.

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