Hochtief dementiert Kostenexplosion bei Elbphilharmonie
(1.1.2012) Die Hamburger Elbphilharmonie wird angeblich doch nicht teurer: Der Baukonzern Hochtief hat gegenüber ENERGY Hamburg 97.1 bestritten, dass er für den Bau des Prestigeprojekts noch einmal zusätzlich 180 Millionen Euro von der Hansestadt verlangt. Das hatte die BILD-Zeitung am 28.12.2011 berichtet und sich dabei auf Unternehmenskreise berufen. Er bestreite, dass diese Aussage gemacht wurde, sagte der Sprecher des Essener Konzerns, Bernd Pütter, im ENERGY-Hamburg-Interview. Wer Anderes behauptet, sage die Unwahrheit.
Video aus dem Beitrag "Richtfest der Elbphilharmonie" vom 30.5.2010 (Copyrights: Elbphilharmonie Hamburg, Herzog & de Meuron)
Bislang liegt der Hamburger Beitrag zu den Baukosten bei 323,5 Millionen Euro. Mit den zusätzlichen 180 Millionen Euro würde die Marke von einer halben Milliarde Euro aus Hamburger Steuergeldern überschritten.
neuer angestrebter Fertigstellungstermin: November 2014
Erst am 27.12.2011 war bekannt geworden, dass Hochtief den schon oft verschobenen Fertigstellungstermin für die Elbphilharmonie erneut verschieben will - von April auf November 2014. Als Grund dafür gab die zuständige Projektgesellschaft vor allem Probleme bei gemeinsamen Planungen und bei Entscheidungen der Stadt an.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
jüngere Beiträge, die auf diesen verweisen:
ausgewählte weitere Meldungen:
- Webinar: Zusatzhonorar für Planungsänderungen und verzögerte Bauüberwachung (20.11.2011)
- BDA fordert, offene Wettbewerbe ohne Zulassungskriterien gesetzlich festzuschreiben (22.8.2011)
- Berliner Schloss / Humboldtforum soll/darf 590 Mio. Euro kosten (7.7.2011)
- Richtfest für die Elbphilharmonie (30.5.2011)
- Weltweit einmalige Glasscheiben für die Elbphilharmonie (2.2.2010)
- HafenCity Hamburg - Modell einer europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts (12.10.2005)
siehe zudem:
-
Architektur auf Baulinks