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Gesamte Heizungswirtschaft verzeichnet Wachstum im Jahr 2011

(29.2.2012) Nach Schätzungen des Münchener ifo Instituts zur konjunkturellen Ent­wicklung der Heizungswirtschaft1) hat sich der um Doppelzählungen bereinigte Umsatz der Branche2) gegenüber den Vorjahren wieder erhöht. 2011 erwirtschaftete die ge­samte Heizungsbranche einen Umsatz von 28,8 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von rund 5,0 Prozent gegenüber 2010 mit einem Branchenumsatz von 27,5 Mrd. Euro.

  • Im Inland belief sich der Umsatz auf 23,5 Mrd. Euro; 2010 waren es noch 22,6 Mrd. Euro - was einem Zuwachs von 3,8 Prozent entspricht.
  • Für das Auslandsgeschäft schätzte ifo 2011 ein Volumen von 5,3 Mrd. Euro gegenüber 4,8 Mrd. Euro im Jahr 2010.

Während die heizungsrelevanten Hersteller aus der Industrie, das Handwerk und die Installierenden Unternehmen sowie der Großhandel vom konjunkturellen Aufschwung stärker profitierten, nahm der Umsatz im zentralen Branchensegment „Herstellung von Heizungsanlagen“ unterdurchschnittlich um 2,8 Prozent zu.

Das ifo Institut schätzt die Erlöse3) ...

  • allein für den Industriebereich auf 12,4 Mrd. Euro (2010: 11,3 Mrd. Euro),
  • für das Installierende Gewerbe auf 21,8 Mrd. Euro gegenüber 21,0 Mrd. Euro 2010 und
  • für den Großhandel in Höhe von 9,2 Mrd. Euro gegenüber 8,9 Mrd. Euro 2010.

Vom konjunkturellen Aufschwung im Industriebereich profitierten 2010 vor allem die Branchensegmente ...

  • Heizungsanlagen,
  • Regelgeräte,
  • Brenner,
  • Pumpen und
  • Heizungsarmaturen.

Für die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) in Berlin lässt sich daraus zwar ein positiver Trend ablesen, doch um die ambitionierten Ziele der Bundes­regierung bis 2020 z.B. die Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen, genügt die momentane Modernisierungsge­schwindigkeit nicht. Hierfür sind die Investitionen in neue, effiziente Heizungsanlagen immer noch zu gering. Mit der derzeitigen Sanierungsquote bei der Heizungstechnik von 3 Prozent pro Jahr und von 1 Prozent bei der ganzheitlichen Gebäudesanierung lassen sich sowohl die mittelfristigen als auch die langfristigen Ziele nicht erreichen. Eine Verdopplung der Heizungs-Sanierungsquote ist zur Erreichung der im Energie­konzept für 2020 gesetzten Ziele erforderlich.

Die Zahl der Beschäftigten in der Haustechnikwirtschaft (inkl. Sanitärwirtschaft) ist nach Angabe von ifo von 463.000 auf 472.000 im Jahr 2011 gestiegen. Verantwortlich dafür sind das Handwerk mit 335.000 statt 330.000 Arbeitnehmern (2010); im Groß­handel war die Beschäftigtenzahl mit rund 41.000 unverändert. Die Beschäftigtenzahl in der Industrie wurde hingegen von 92.000 auf 96.000 Arbeitnehmer gesteigert.

__________
1) Feb. 2012, ifo Institut für Wirtschaftsforschung i. A. der Messe Frankfurt, VdZ, VDS, BDH, FGK
2) Hersteller von Heizkesseln, Brennern, Heizkörpern, Heizungspumpen, Regeltechnik und Armaturen, Großhandel und Installierende Unternehmen.
3) Diese Umsätze der einzelnen Bereiche sind nach ifo Angaben nicht um die Liefe­rungen zwischen den Vertriebsstufen, woraus sich Doppelzählungen ergeben, bereinigt.

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