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Was kann das Bad im Jahr 2030?

(4.3.2012) Nichts ist so spannend wie die Zukunft. Technische Entwicklungen bestimmen mehr und mehr das Leben jedes Ein­zelnen und einstige Luxusartikel verwandeln sich zu Alltagsge­genständen für alle Generationen. Mobiltelefon, Laptop und MP3-Player gehören heute zum Standard. Doch was bringen die nächsten 20 Jahre und wie verändern sie den Lebensraum und -stil? Diesen Fragen widmet sich das future_bizz-Netz­werk, in dem sich führende Industrieunternehmen aus den Bereichen Wasser, Heizung, Einrichtung, Licht, Materialien und Gesundheit zusammengeschlossen haben. Gemeinsam initiieren und unterstützen sie zukunftsorientierte Projekte, in denen Studierende Innovationen für die Welt von morgen entwickeln. Eines dieser Projekte ist „Wohnen 2030“, bei dem sich das Sanitärunternehmen Grohe als Partner engagiert.

Ein Semester lang haben 40 Studierende aus den Fachrichtungen Innenarchitektur, Design und Produktdesign der Hochschulen Bremen, Hannover und Ostwestfalen-Lippe die Wohnwelten von morgen ausgelotet. Dabei machten sie ihre Visionen fest an genau definierten, fiktiven Personen aus verschiedenen sozialen Gruppen. Ob „Modern Performer“, „Patchworkfamilie“ oder „Silver Business Generation“ - jede Lebensweise erfordert das für sie passende Umfeld.

Nachdem im ersten Schritt die Zukunftsszenarien vom Wohnen im Jahr 2030 schriftlich festgehalten worden waren, präsentierten die Studentinnen und Studenten den Ver­tretern der ausrichtenden Unternehmen in einer Abschlussveranstaltung ihre konkre­ten Produktkonzepte. Dabei müssen die dargestellten Technologien und Materialien noch nicht im Hier und Jetzt existieren, sondern können ebenso zukünftig sein wie das Jahr 2030.

Fokus auf neue Badwelten

Für Grohe waren insbesondere die Überlegungen zum Bad der Zukunft von großem Interesse. Zu den spannenden Ergebnissen gehören zum Beispiel ...

  • Waschtische, die mithilfe von Sensoren einen Wasserfall an genau der Stelle erzeugen, an der sich der Nutzer befindet.
  • ein Duschstrahl, der auf jede Bewegung reagiert und sich den Maßen des Nutzers anpasst ,
  • eine Touch-Bedienung, die der Einstellung von Temperatur, Dampf und gesund­heitsfördernden Wasserzusätzen dient, oder
  • Abwärme, die mit einem Wärmetauscher dem Energiehaushalt der Wohnung wieder zur Verfügung gestellt  wird.

Wichtige Stichwörter für das Bad von morgen sind auch Flexibilität und Individualität. Wie alle anderen Zimmer könnte das Bad sich zu einem modularen Wohnbereich ent­wickeln, in dem wiederum die Produkte durch nichts festgelegt sind. WC, Badewanne und Dusche verschwinden nach der Nutzung in Boden oder Wand und geben den Platz frei, um sich dem körperlichen Wohlbefinden zu widmen - mit Geräten zur Kontrolle der Fitness und zum Trainieren des Körpers. Die flexible Anordnung im Raum wird durch Docking Points ermöglicht, bei denen alle Module untereinander verknüpft sind. Dank der Vernetzung mit dem „Web 3.0“ lassen sich die digital gesteuerten Produkte durch Apps individuell den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

„Durch unsere Beteiligung am future_bizz Netzwerk ist es uns möglich, schneller, besser und auch kostengünstiger Innovationen zu entwickeln“, so Eckhard Gransow, Leiter Ideation und Technology Management der Grohe AG. „Denn in unserer schnell­lebigen Zeit müssen wir mit unseren Produkten dem Trend immer schon einen Schritt voraus sein. Erfolgreiche Innovationen entstehen nicht zufällig, sondern werden sys­tematisch erarbeitet.“ Die Arbeiten der Studierenden dienen dabei als Leuchtturm­projekte.

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