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Markilux lässt Markisenmotor flüstern

Logo „silentec”-Technologie(5.3.2012; R+T-Bericht) Mit seiner neuen patentierten „silen­tec”-Technologie bietet der deutsche Markisenhersteller Mar­kilux einen besonders geräuscharmen Motorbetrieb für seine Gelenkarmmarkise Markilux 6000 an. Durch eine spezielle Däm­mung lässt sich das Ein- und Ausfahrgeräusch von automa­tisch gesteuerten, motorisierten Markisen deutlich reduzie­ren - wie auf der R+T ausprobiert werden konnte.

Die Zukunft wird leise. Ob Autos, Flugzeuge, Computer oder Küchengeräte, sie alle bauen auf die ‚Leisen Töne’. Denn der Lärmpegel um uns herum ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Viele Menschen fühlen sich hierdurch zunehmend beeinträchtigt.

Auch das Ein- und Ausfahrgeräusch einer Markise kann im automatisierten Betrieb, durch Wind- und Sonnenwächter gesteuert, auf Dauer recht störend sein - vor allem in den frühen Morgenstunden. Der Motorantrieb erzeugt eine Schwingung, die sich auf das Markisengehäuse überträgt und so das Fahrgeräusch verursacht. Hierbei kann sich ein Schallpegel von rund 65 Dezibel aufbauen. Das entspricht etwa dem Lärm einer viel befahrenen Straße. „Das eigentlich Störende ist das wiederholte Ein- und Ausfahren bei wechselnder Windstärke oder unterschiedlicher Sonneneinstrahlung“, erklärte Günter Schöttler, Technischer Leiter von Markilux, in Stuttgart. Doch gerade das sei für einen optimalen Sonnenschutz wichtig. So habe man nach einer Lösung für einen leisen Betrieb von Markisen gesucht.

„Die Idee für unsere neue, patentierte silentec-Technologie, die wir zunächst für die Markilux 6000 entwickelt haben, basiert letztlich auf dem Schallschutz von Gebäu­den“, erzählt Schöttler. „Räume verfügen heute über eine gute Trittschalldämmung, zum Beispiel mit Schaumstoffen. Schwingungen können sich dann nicht mehr vom Fußboden auf tragende Konstruktionen von Decken oder Wänden übertragen.“ Irgend­wann sei die Idee entstanden, dieses Prinzip auch für leisere Markisenmotoren zu nutzen.

silentec-Technologie dämmt Motorengeräusch

Zusammen mit dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster hat Markilux eine Technik entwickelt, die das Übertragen der Motorschwin­gungen auf das Markisengehäuse puffert. Ein isolierender technischer Schaum im Innern der Motorkupplung zwischen Antrieb und Gehäuse filtert dabei bestimmte Frequenzen aus dem Schallpegel heraus. „Schon diese passive Form der Geräusch­reduktion ist ein hörbarer Erfolg“, erzählt Professor Richert von der Fachhochschule Münster, der das Projekt*) gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Fehn betreut. Das so optimierte Frequenzspektrum lässt sich, laut Fehn, mit der so genannten Inter­ferenztechnik aktiv noch weiter verkleinern. Hier bietet das Projekt noch weiteres Entwicklungspotential.

Von der neuen ‚Flüstertechnik’ der Markilux 6000 profitierten nicht nur Eigenheimbe­sitzer, so Günter Schöttler, sondern auch, wer in einem Reihen- oder Mehrfamilienhaus wohne. Ebenso sei die ‚leise Markise‘ interessant für Seniorenheime und Krankenhäu­ser. Mit der silentec-Technologie erhalte der komfortable automatisierte Betrieb von Markisen eine ganz neue Qualität.

Weitere Informationen zu Markisen mit „silentec”-Technologie können per E-Mail an Markilux angefordert werden; siehe auch Nachbarbeitrag "„Concertronic“ macht Markisengehäuse zur Lautsprechermembran".

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*) In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster (Außenstelle Steinfurt), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).

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