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Ausgezeichnetes Raumbediensystem regelt Raumklimafaktoren mitdenkend

Logo: R+T Innovationspreis 2012(10.3.2012; R+T-Bericht) Moderne und nachhaltige Architek­tur sieht die Nutzung von Sonnenenergie vor. Große Fenster­flächen, die auch einen Bezug zur Außenwelt herstellen, sind heute Standard - egal ob im Büro- und Verwaltungsbau oder im Privatbereich. Heute setzt man vor allem auf individuelle Lösungen, wobei der Fokus auf der Energieeffizienz liegt. Mit der Einführung der „OptiSysteme“ trägt Warema dieser Ent­wicklung Rechnung. Das dazugehörige Raumbediensystem „OptiControl“ wurde mit dem R+T Innovationspreis in der Kategorie „Sonnenschutzsteuerungen“ ausgezeichnet.

Smartphone-typische Bedienung

Egal ob über Touchpanel, Smartphone-Applikation oder PC-Anwendung - in allen Fäl­len setzt das Raumbediensystem auf eine Smartphone-typische Benutzeroberfläche. Gerade diese Einfachheit zeichnet den neuen Ansatz aus. Der Nutzer bedient
  
OptiControl auf einem iPhone
OptiControl auf einem iPhone (Bild vergrößern)
  
nicht mehr einzelne Geräte wie die Beleuchtung, die Heizung, den Sonnenschutz oder die Klimaanlage sondern teilt der Steuerung durch einfachen Tastendruck lediglich mit, welche Raumklima­faktoren er verändern möchte. Dazu genügen drei Tasten­paare:
  • mehr oder weniger Helligkeit,
  • mehr oder weniger Wärme und
  • mehr oder weniger Transparenz (Sicht- und Blendschutz).

Wurde bisher also der Lichtschalter bei Wunsch nach mehr Helligkeit bedient, genügt es künftig, der Steuerung per Tas­tendruck diese Anforderung mitzuteilen. Diese entscheidet dann eigenständig und wählt den energieeffizientesten Weg: Bevor das Kunstlicht eingeschaltet wird, prüft das System ob der Tageslichteintrag über die Fensterflächen optimiert werden kann. OptiControl regelt den Lichteinfall so, dass der Einsatz von Kunstlicht und Klimatisierung auf ein Minimum reduziert wird. Ähnlich verhält es sich beim Wunsch nach mehr oder weniger Raumwärme oder Blendschutz am Arbeitsplatz. Das Besondere dabei ist, dass das System die relevan­ten Parameter nicht nur in Abhängigkeit von der Tages- und Jahreszeit wählt, sondern auch die aktuellen Witterungsverhältnisse berücksichtigt und über eine Art Energie­ampel die Veränderungen beim Energieverbrauch anzeigt.

Energieverbrauch manueller Eingriffe wird sichtbar

Der individuelle Eingriff des Nutzers führt zu Abweichungen von der jeweils energieef­fizientesten Einstellung und in der Regel zu einem erhöhten Energieverbrauch. Dies wird auf dem Bedienpanel mit Hilfe einer Energieampel dargestellt. Sie zeigt dem Nut­zer, wie sich manuelle Eingriffe auf den Verbrauch auswirken. Mit Hilfe dieser direkten Visualisierung wird zum einen das Wissen über den tatsächlichen Energieverbrauch der einzelnen Gewerke vermittelt und zum anderen, ähnlich wie bei der Anzeige des Durchschnittsverbrauchs beim PKW, zum Energiesparen animiert. Hier zeigt sich auch mit der ECO-Taste eine weitere Besonderheit des Systems: Wird diese Funktion gewählt, hält man den Energiebedarf jederzeit auf einem niedrigen Niveau und alle Gewerke werden zu jedem Zeitpunkt bestmöglich eingestellt.

OptiControl auf einem iPad 2
OptiControl auf einem iPad (Bild vergrößern)

Das System ist für alle Gebäude geeignet. Durch die einfache Bedienung bietet es sich auch für den Einsatz in Räumen mit vielen unterschiedlichen Nutzern an - wie etwa in öffentlichen Einrichtungen, Hotels, Krankenhäusern, Schulen oder Altersheimen.

Das Potenzial moderner Sonnenschutzsysteme im Zusammenspiel mit weiteren Gewer­ken wird heute selten umfassend ausgeschöpft, dabei bieten sich hier enorme Ener­gie- und Kosteneinsparpotenziale, die Investitionskosten in kürzester Zeit amortisie­ren. So soll OptiControl für Gebäude gemäß DIN EN 15232 die Energieeffizienzklasse A erreichen. Auch die Anforderungen der VDI 3813, welche die grundlegenden Funktio­nen der Raumautomation beschreibt, würden erfüllt. Im Vergleich zu nicht gesteuerten Sonnenschutzlösungen sollen durch das neue System bis zu 40% Primärenergie einge­spart werden können - so das Ergebnis einer Studie vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (TAG2-JW-1002_E01).

Weitere Informationen zu den OptiSystemen und OptiControl können per E-Mail an Warema angefordert werden.

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