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Kompromisslose Trinkwassererwärmung mit neuem Kemper ThermoSystem KTS

(12.3.2012; SHK-Bericht) Der energieeffiziente Betrieb einer Anlage zur Trinkwasserer­wärmung muss nicht zwangsläufig im Widerspruch zur Trinkwasserhygiene stehen. Kempers neue Lösung ergibt sich aus einer Reihe von Details, die eine hohe Versor­gungssicherheit und Regelgüte versprechen. Und das bei minimalem Trinkwasservolu­men in der Gesamtanlage.

Werden im Rahmen des Kemper ThermoSystem KTS eine oder mehrere Entnahmestel­len für erwärmtes Trinkwasser geöffnet, wird durch Plattenwärmeübertrager im Durch­flussprinzip jeweils die benötigte Trinkwassermenge erwärmt. Der notwendige Volu­menstrom wird dafür über einen Volumenstromsensor bestimmt. Zeitgleich wird die PWH-Temperatur gemessen (Potable Water Hot / Trinkwasser, warm). Aufgrund dieser Informationen steu­ert die Regelung die Pumpe an. Die Leistungsregelung der Pum­pe erfolgt mittels Impuls-Weitenmodulation in einem Bereich von 15 bis 100% der Pumpenleistung.

Speicherung getrennt vom Trinkwassersystem

Die erforderliche Wärmeenergie wird in einem Heizungs-Puffer­speicher vorgehalten. Hierbei gilt: je niedriger die Rücklauftem­peratur zur Wärmequelle, desto höher der Wirkungsgrad des angeschlossenen Wärmeerzeugers. Dieses, auch als LowEx-System bezeichnete Prinzip ist beim Einsatz von erneuerbaren Energien zur Energie­versorgung des Pufferspeichers besonders wichtig. Die Ausbildung einer Temperatur­schichtung im Pufferspeicher ist daher aus energetischer Sicht ausdrücklich er­wünscht. Aus hygienischer Sicht ist die Temperaturschichtung unbedenklich, da die Speicherung getrennt vom Trinkwassersystem nur auf der Heizungsseite erfolgt.

Der Pufferspeicher Thermo-Tank S verfügt zur Schichtung über innenliegende Leit­bleche. Hiermit werden bei PWH-Entnahme niedrig temperierte Schichten im unteren Speicherbereich erzeugt. Zur Optimierung der Schichtung kommt die optional erhält­liche temperaturabhängige Rücklaufeinschichtung zum Einsatz. Sie berücksichtigt die unterschiedlichen Rücklauftemperaturen der jeweiligen Betriebssituationen.


KTS-Kaskadenschaltung (Bild vergrößern)

Im Zirkulationsfall beträgt die Rücklauftemperatur aus der ThermoBox ca. 58°C (bei 60°C/55°C). Die Rücklauftemperatur bei PWH-Entnahme beträgt hingegen im Mittel 25°C. Um die niedrige Rücklauftemperatur zur Erhöhung des Wirkungsgrads optimal nutzen zu können, muss die Vermischung mit wärmeren Schichten im Pufferspeicher vermieden werden. Hierzu wird ein thermostatisch angesteuertes 3-Wege-Umschalt­ventil in die Rücklaufleitung zum Pufferspeicher eingesetzt. Je nach eingestellter Soll-Temperatur wird das Rücklaufwasser gezielt in den unteren oder mittleren Bereich des Pufferspeichers eingeleitet.

Die entstehende mittlere Temperaturschicht kann z. B. für eine Kombination mit der Raumbeheizung genutzt werden. Die Nachladung des Pufferspeichers wird durch zwei am Pufferspeicher angebrachte PT 1000 Fühler gesteuert. Die Nachladeanforderung wird über einen potentialfreien Kontakt der Regelung an den Wärmeerzeuger übertragen.

Weitere Informationen zum ThermoSystem KTS können per E-Mail an Kemper angefordert werden.

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