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Absatzzahlen des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme für 2011 positiv

(19.3.2012) Die Bilanz des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) für das Jahr 2011 führt die positive Entwicklung von 2010 fort: Mit einem Absatz von mehr als 37 Millionen Quadratmetern WDVS war 2011 das beste Jahr der bis dato do­kumentierten Absatzzahlen des Verbandes - und das trotz negativer Einflüsse auf die Marktentwicklung durch Faktoren wie die Debatte um die Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen und die Berichterstattung über WDV-Systeme in einigen Medien.

Das verarbeitete WDVS-Volumen im deutschen Gesamtmarkt stieg von 41,8 Mio. m² verlegter Fläche 2010 auf 42,5 Mio. m² im abgelaufenen Jahr - ein Plus von 2%. Be­zogen auf die Mitgliedsunternehmen des FV WDVS gab es eine Steigerung in fast glei­cher prozentualer Größenordnung von 36,4 Mio. m² 2010 auf 37,1 Mio. m² 2011. Das ist der beste Wert seit dem Beginn der Verbandsstatistik im Jahr 1993.

Damit blieb das Wachstum nur leicht unter dem Vorjahresergebnis, was in erster Linie auf drei Faktoren zurückzuführen ist:

  • die Zahl der verfügbaren Facharbeitskräfte, verbunden mit den witterungsbe­dingt begrenzten Arbeitstagen an der Fassade;
  • die Debatte seitens der Politik über die Abschreibung energetischer Sanierungs­maßnahmen, die bis heute nicht entschieden ist;
  • die einseitige Berichterstattung über WDV-Systeme in den Medien, die zur Ver­unsicherung der Kunden geführt hat - siehe dazu u.a. Baulinks-Beitrag "Stel­lungnahme des DIBt zu "brandgefährlichen Polystyrol-Fassaden"" vom 12.12.2011

„Bezieht man all diese Negativfaktoren in die Gesamtbetrachtung ein, so ist das Plus von zwei Prozent ein durchaus positives Ergebnis“, stellt Dr. Wolfgang Setzler, Ge­schäftsführer des FV WDVS, fest.

„WDVS-Fassaden sind sicher“

Die Energiewende mit all ihren Facetten und Konsequenzen beschäftigt derzeit die Fachwelt intensiv. Nur wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, lässt sich der Markt optimal bespielen. „Unsere Aufgabe als Fachverband bleibt, zusammen mit dem Fachhandwerk die handfesten ökonomischen und ökologischen Vorteile der energetischen Fassadensanierung mit WDVS noch intensiver zu kommunizieren. Gera­de vor dem Hintergrund der jüngsten Veröffentlichungen lautet unsere Botschaft des­halb: Die Planung einer energetischen Fassadensanierung durch ausgebildete Archi­tekten sowie die Beauftragung von Fachhandwerkern unter Benutzung bauaufsichtlich zugelassener WDVS gewährleistet die dauerhafte und sichere Funktion der Fassade sowie die langfristige Einsparung von Heizenergie sowie den Schutz der Umwelt.“

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