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Neue Studie bestätigt Trend zu Green-Building-Zertifizierungssystemen

(22.4.2012) Blauer Umweltengel, TÜV, DGNB, natureplus, FSC, CE-Zeichen - auf dem deutschen Baumarkt wird eine Vielzahl unterschiedlicher Güte- und Zertifizierungszei­chen genutzt. In einer repräsentativen bundesweiten Studie im Auftrag von Sentinel und Baumit untersuchte die Heinze Marktforschung die Bedeutung und Bekanntheit der genutzten Labels und ihre Relevanz auf dem deutschen Baumarkt. Befragt wurden 263 Architekten und Planer.

Die überwiegende Mehrheit der Architekten ist demnach überzeugt, dass Green-Buil­ding-Zertifizierungen und Produkt-Gütesiegel in Zukunft wichtiger werden, weil sie langfristig nicht nur den Gebäudewert sichern, sondern auch für ein gutes Image der Baubranche sorgen würden. Es herrscht allerdings wohl die Ansicht vor, dass sie der­zeit noch nicht die nötige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit genießen: Gebäude­zertifizierungen wie Green Building eignen sich deshalb nach Ansicht der meisten der befragten Architekten und Planer noch nicht dazu, größere „Nachahmeffekte“ bei privaten Bauherren auszulösen. Anders bei öffentlichen Gebäuden: Hier schätzen die Befragten die Bedeutung von Zertifizierungssystemen bereits heute als wichtig ein. Das mit Abstand bekannteste Zertifizierungssystem ist das DGNB-Siegel (71%).

Bei den mehr als 20 Gütesiegeln, die die Nachhaltigkeit von Baustoffen und Baupro­dukten bewerten, gehören das CE-Zeichen, das RAL-Gütesiegel und der Blaue Um­weltengel zu den bekanntesten. Hingegen nach den wichtigsten Gütesiegeln befragt, landen das FSC-, das PEFC-, CE-Zeichen und das „Übereinstimmungszeichen“ auf den vorderen Plätzen. Trotz der Vielfalt von Gesamt- und Spezial-Labels rund um das nachhaltige Bauen ist eine relative Mehrheit der Architekten überzeugt (38%), dass beide ihre Berechtigung haben und parallel eingesetzt werden sollten.

Weiterhin beschäftigte sich die Studie mit dem Thema Innenraumhygiene und be­leuchtet, welche Belastungen der Raumluft von den Planern als besonders bedenklich eingestuft werden. Zu den erstgenannten zählen unter anderem Anstriche, Farben, Lasuren und Gifte in unterschiedlichen Baustoffen.

Zur Studie

An der repräsentativen bundesweiten Online-Befragung, die im Dezember 2011 durch­geführt wurde, nahmen 263 Planer teil. Die ausführliche, kostenpflichtige Studie um­fasst insgesamt 16 Fragen zu den Themenbereichen ...

  • Zertifizierung Green Building,
  • Gütesiegel sowie
  • Innenraumhygiene

... und wird von der Heinze Marktforschung für 700 Euro angeboten. Ansprechpartne­rin ist Bettina Schmidt-Kuhl (E-Mail: bettina.schmidt-kuhl@heinze.de / Telefon: 05141 50-101). Eine ergänzende Studie, die mit den gleichen Themen bei privaten Bauherren und Modernisierern durchgeführt wurde, kann ebenfalls für 900 Euro über diese Adres­se bezogen werden.

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