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Lichtmarkt hat Krise überwunden

Christoph Hess, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Licht
Christoph Hess
  

(23.4.2012; Light+Building-Bericht) Die deutschen Unterneh­men der Lichtbranche konnten 2011 ihren Umsatz um 6,3% auf 3,7 Mrd. Euro steigern. Die Exportquote lag bei knapp 30% - das berichtete Christoph Hess, Vorsitzender des ZVEI-Fach­verbands Licht auf der Light+Building 2012. Hersteller von In­nenleuchten konnten ihren Umsatz um zwölf Prozent steigern, die von Außenleuchten um gut sechs Prozent. Die Exportquote der Branche liegt bei 30 Prozent. „Der Start in das Jahr 2012 war erfreulich und die Leuchtenhersteller erwarten weiterhin im einstelligen Prozentbereich steigende Umsätze“, so Hess.

Das Produktionsvolumen der Hersteller von Lampen, Leuchten und Komponenten ist um 5,7 Prozent auf fast 4,2 Mrd. Euro gewachsen und übertraf damit erstmals das Vorkrisenniveau von 2008. Während das Produktionsvolumen von Leuchten um fast neun Prozent auf knapp 2,7 Mrd. Euro gestiegen ist, wuchs die Produktion der Lampenhersteller um knapp ein Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Die Zahl der Beschäftigten der Lichtbranche ist geringfügig auf knapp 33.000 gestiegen.

Leuchtdioden (LED) dominieren den technologischen Trend

Der Beleuchtungsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Hess: „Was mit der rasant zunehmenden Performance der LED bereits möglich ist, in welche Bereiche der Allgemeinbeleuchtung die LED ebenso schnell eindringen wird, war noch zur letzten Light+Building nicht abzusehen.“

In der Vergangenheit hat jede neue Lichtquelle adaptierte Leuchten hervor gebracht und die Anwendungsmöglichkeiten der künstlichen Beleuchtung erweitert. „Anders als bisher werden jetzt komplett neue Leuchten entwickelt und die LED-Entwicklung macht immer noch halbjährliche Effizienzsprünge,“ erläuterte Hess die neuen Heraus­forderungen.

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Die damit verbundenen Investitionen in Forschung und Entwicklung belasten die Bud­gets vieler Hersteller, zumal gleichzeitig bereits ein Preisdruck in der LED-Beleuchtung eingesetzt hat. Besonderen Wert legen die deutschen Hersteller auf Qualität. Um die Einführung qualitativ hochwertiger LED-Beleuchtung in Deutschland zu fördern, wurde die 'LED-Leitmarktinitiative' gestartet, in der das Bundforschungsministerium (BMBF), das Umweltministerium (BMU) und weitere Partner aktiv mit dem ZVEI zusammen­arbeiten.

Hess verwies auf den Beitrag der neuen Technologie zur Enrgieeinsparung. Auf dem gemeinsamen Kongress „Stadtlicht“ mit BMBF, BMU, und dem Deutschen Städte und Gemeindebund (DStGB) wurden in Frankfurt beispielhafte Pilotprojekte aus dem Wett­bewerb „Kommunen in Neuem Licht“ und der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ vor­gestellt. Sie zeigen den ökologischen und ökonomischen Nutzen der LED-Technologie und die verbesserte Beleuchtungsqualität im kommunalen Umfeld. Durch die beiden Programme sind 800 Beleuchtungsprojekte mit LED mit einer Investitionssumme von zirka 120 Mio. Euro ausgelöst worden.

Hess schätzt, dass in Deutschland durch die Initiative der Ministerien im Jahr 2011 bereits bis zu 100.000 neue LED Straßenleuchten installiert wurden. „Damit liegt Deutschland weltweit an der Spitze.“

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