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Zumtobel führt EPDs in die Lichtbranche ein

(25.4.2012; Light+Building-Bericht) Als erstes Unternehmen in der Lichtbranche führt Zumtobel - zusammen mit den Zumto­bel-Group-Marken Thorn und Tridonic - Umweltprodukt­dekla­rationen nach ISO 14025 und EN 15804 ein.

Mit Einführung der EPDs (Environmental Product Declaration) kommt Zumtobel dem wachsenden Bedürfnis von Planern und Bauherren nach Transparenz entgegen. Vor allem im Hinblick auf die Umweltzertifizierung von Gebäuden leisten EPDs einen wesentlichen Beitrag, da sie einfach und schnell nachvollzieh­bar machen, wie hoch der Anteil einer Leuchte am Treibhaus­effekt ist, welche Rohstoffe verwendet wurden oder wie groß der Recyclinganteil ist. „Die neuen Umweltproduktdeklarationen sind Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt. Sie sind ein wichtiges Instrument für nachhaltiges Produktde­sign. Bereits in der Entwicklungsphase werden die Umweltaus­wirkungen eines Produkts analysiert, um sie über seinen ge­samten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren.“ erklärt Stefan von Terzi, Director Marketing Zumtobel.

Für Neuprodukte sind die EPDs bereits auf der Zumtobel-Web­site oder auf Anfrage verfügbar. Sukzessive werden die Da­tenblätter auch für bestehende Leuchtentypen erstellt. Die Zumtobel-EPDs basieren auf einem standardisierten Prozess nach ISO 14025 und EN 15804. Kontrolle und Verifizierung er­folgt beim Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) durch einen externen Prüfer, der von einem unabhängigen Gutachter-Aus­schuss ausgewählt und bestellt wird. Das IBU ist derzeit die einzige Organisation in Deutschland, die für das Verfahren zur EPD-Erstellung international abgestimmte Normen verwendet. „Mit Einführung der Umweltproduktdeklarationen übernimmt Zumtobel eine Vorreiterrolle in der Lichtbranche. Für Eigentü­mer, Bauherren, Architekten und Planer gibt es nun eine unab­hängige Informationsquelle, um Lichtlösungen zu vergleichen und nach international anerkannten Kriterien zu bewerten.“ erklärt Hans Peters, CEO des IBU.

Energieeffizienz und Lichtqualität im Einklang

Mit einer Leuchteneffizienz von 65 bis 77 Lumen/Watt bietet beispielsweise die Downlight-Serie Panos Infinity eine 70-pro­zentige Effizienzsteigerung gegenüber herkömmlichen Down­lights und mit einer Lebensdauer von mehr als 50.000 Stunden wird ein Lampenwechsel in der Regel überflüssig. Das größte Energiesparpotenzial liegt aber in der ganzheitlichen Lichtlö­sung, die in Kombination mit einem Lichtmanagement die Licht­qualität verbessert und die Energiekosten um bis zu 80 Pro­zent senken kann.

Ganzheitliche Lichtlösungen machen Gebäude energieeffizienter

Während 2008 weltweit 30 Prozent aller gewerblichen Neubauten eine Umweltzertifi­zierung als „Green Building“ hatten, rechnet man bis 2013 mit einem Anteil von 60 Pro­zent. Die Vorteile einer nachhaltigen Bauweise: Sie fördert Wohlbefinden, reduziert Energiekosten, hat einen positiven Effekt auf die Mieteinnahmen, steigert den Ver­kaufswert einer Immobilie und für Unternehmen gewinnt sie auch im Rahmen ihrer Corporate Social Responisbility an Bedeutung. Höhere Investitionskosten werden so schnell amortisiert. Mit einer intelligenten Lichtlösung, die maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Kunden Lichtqualität und Energieeffizienz in Einklang bringt, trägt Zumtobel maßgeblich zur Zertifizierung als „Green Building“ bei.

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt
„Green Buildings“ liegen im Trend: Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main wurde mit LEED Platin und dem Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet (Bild vergrößern)

Bei der Sanierung der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main führten sämtliche Maßnahmen dazu, dass der Energiebedarf um 50 Prozent, der Wasserver­brauch um über 70 Prozent und die CO₂-Emissionen um fast 90 Prozent verringert wurden. Zumtobel entwickelte eine Sonderleuchte, die nicht nur mit ihrem Design, sondern auch mit ihrer Energiebilanz punktet und leistete so einen wesentlichen Bei­trag zur Auszeichnung des Gebäudes mit LEED Platin der U.S. Green Building Councils und mit dem Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Weitere Informationen können per E-Mail an Zumtobel angefordert werden.

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