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Zaha Hadid Architects planen Messehalle für die NürnbergMesse

(25.4.2012) Gemeinsam mit dem international renommierten Architekturbüro Zaha Hadid Architects plant die NürnbergMesse ihre neueste Halle. Der ambitionierte Fertig­stellungstermin der über 8.000 m² großen Halle 3A ist Anfang 2014 - rechtzeitig zur Spielwarenmesse International Toy Fair. Die Baukosten sind mit 34 Millionen Euro für die Halle sowie weiteren zwei Millionen Euro für die notwendige Infrastruktur im unmittelbaren Umfeld veranschlagt (siehe Google-Maps und/oder Bing-Maps).

„Das attraktive Gebäude fungiert künftig als Scharnier zwischen der Bebauung im Osten und im Süden des Messeareals. Es wird den architektonischen Ansprüchen an dieser herausgehobenen Lage voll gerecht werden“, versprechen die NürnbergMesse-Geschäftsführer Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann. Und weiter: „Nach Fertigstellung der Halle 3A kann die NürnbergMesse mit über 170.000 m² Ausstellungsfläche in Hallen und Foyers aufwarten.“

In diesen Tagen hat die NürnbergMesse das stärkste erste Quartal in der Geschichte des Unternehmens abgeschlossen. Mit mehr als 645.000 m² vermieteter Bruttofläche setzten die Nürnberger in 2012 neue Maßstäbe: „Unser kontinuierliches Wachstum und die Notwendigkeit flexibler räumlicher Planung für unsere Kunden und uns machen den Bau einer weiteren Halle notwendig“, erklärt Peter Ottmann. „Und deshalb wird der Neubau im Besonderen drei Dinge ermöglichen“, so Dr. Roland Fleck: „Erstens erreicht unsere Ausstellungsfläche künftig 170.000 m², zweitens schaffen wir das notwendige Entwicklungspotenzial für die flächenstarken Veranstaltungen im Gelände, wie die Spielwarenmesse International Toy Fair oder den Fachmesseverbund fensterbau/fron­tale und HOLZ-HANDWERK sowie perspektivisch auch die SPS IPC Drives. Und drittens setzen wir mit Unterstützung von Zaha Hadid Architects einen architektonischen Mei­lenstein für die NürnbergMesse und die gesamte Metropolregion!“


Hallenplan der fensterbau/frontale 2012 (Bild vergrößern)

Prämierte Architektur als Vorlage

Das für seine spektakulären und extravaganten Bauformen bekannte Architekturbüro Zaha Hadid Architects ist mit der Entwurfsplanung der neuesten Baumaßnahme der Nürnberger Messegesellschaft beauftragt. Eine Premiere für beide Branchen: Die Nürn­bergMesse arbeitet erstmals in ihrer Geschichte mit einem Architekturbüro von Welt­rang. Und: Wenn sich die Halle im Februar 2014 erstmals mit Ausstellern und Besu­chern der Spielwarenmesse füllt, gilt sie als die erste weltweit, die nach den Plänen des preisgekrönten Architekturbüros realisiert wurde:

Unter den zahlreichen internationalen Projekten von Zaha Hadid Architects in der jüngsten Vergangenheit befinden sich ...

  • das Aquatics Centre für die Olympischen Spiele in London,
  • das Kunstmuseum MAXXI (Museo nazionale delle arti del XXI secolo) in Rom und
  • das Guangzhou Opera House.

Zu den bekanntesten Bauten in Deutschland zählen bislang ...

... beide mit dem RIBA European Award des Royal Institute of British Architects aus­gezeichnet.

Design, das aus sich heraus wächst

„Mit diesem Neubau setzen wir auch in Zukunft auf den erfolgreichen Immobilien-Drei­klang der NürnbergMesse aus architektonischer Exzellenz, einer Funktionalität zum Wohlfühlen und das Ganze bei strikter Kostendisziplin“, so Messechef Dr. Roland Fleck mit Blick auf die Details der Halle 3A. Für die NürnbergMesse planen die Architekten eine lichtdurchflutete Halle mit rund 95 Metern Länge und 85 Metern Breite. Der In­nenraum ist geprägt von wellenförmigen Lamellen an der 13 bis 20 Meter hohen leicht nach Süden abfallenden Decke. Die Halle wird durch eine Stahlfachwerk-Konstruktion (Dreigurtbinder) auf über 75 Metern stützenfrei überspannt.

Auf zwei Seiten verfügt der Neubau über bodentiefe Glasfassaden, die auf der Südsei­te geprägt sind von spitzbogig zusammenlaufenden lamellen- bzw. baumkronenartigen Fächern. Diese wachsen einerseits aus dem Inneren - sprich aus der Hallendecke - nach draußen und dienen andererseits als Sonnenschutz. Die Außenwände des Gebäu­des hängen auf der Südseite im Bereich der markanten Südostecke leicht über. „Gera­de die transparente großflächige Fassade der 3A macht dem Messe- und Kongress­platz, der mit der fensterbau/frontale die Weltleitmesse für Fenster, Tür und Fassade beheimatet, alle Ehre“, freut sich Gerald Weiß, verantwortlicher Bereichsleiter Facility Management und Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse.

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