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Fünf Projekte im Rahmen des Velux Architekten-Wettbewerbs nominiert

(6.5.2012) Im Rahmen des Architekten-Wettbewerbs 2012 sucht Velux Architekten, die mit einer intelligenten Kombination aus Tageslichtnutzung und natürlicher Belüf­tung den Raumkomfort nachhaltig steigern. Mit den Einreichungen von Franke Seiffert Architekten, DODK, BCT Architekt, Unterlandstättner Architekten und Ulrich Arndt hat eine unabhängige Jury fünf Projekte nominiert, die das Thema „Tageslicht + Raum­wandel” im Rahmen von Neubau- und Modernisierungskonzepten besonders gelungen umgesetzt haben. Unterlandstättner Architekten zeichnete die Jury zudem mit dem in diesem Jahr erstmals ausgelobten Innovationspreis Modernisieren aus. Der Newcomer-Sonderpreis für junge Architekturbüros geht an RKA Architekten. Jetzt wählen über zwei Millionen Bauherren und Modernisierer unter den Nominierten die drei Sieger des diesjährigen Architekten-Wettbewerbs.


Jury des Velux Architekten-Wettbewerbs 2012 (v.l.n.r.): Dietmar Wintschnig, Meike Weber, Claus-Peter Haller, Christian Krüger, Dr. Ansgar Steinhausen, Ulrike Brandi und Jury-Vorsitzender Peter Brückner (Bild vergrößern)

In diesem Jahr bewarben sich Architekturbüros mit 58 Projekten für den Velux Archi­tekten-Wettbewerb. „Bei vielen Einreichungen war der Aspekt Tageslicht konzeptionell sehr spannend eingebunden“, erklärte der Jury-Vorsitzende Peter Brückner von Brück­ner & Brückner Architekten. „Die vielen qualitativ sehr hochwertigen Bewerbungen ha­ben uns die Auswahl nicht leicht gemacht, aber nach einem strengen Auswahlverfah­ren haben wir uns letztendlich für fünf herausragende Arbeiten entschieden.“ Der Jury gehörten neben Peter Brückner an ...

„Mit dem Wettbewerb möchten wir Architekten unterstützen, die sich mit innovativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens und Wohnens verdient machen. Dazu gehört für uns ganz entscheidend der kreative Umgang mit den Themen Licht und Luft“, erklärt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH. „Insbesondere freuen wir uns über die große Zahl von eingereichten Sanierungs- und Umbauprojek­ten, aus der wir den Preisträger des diesjährig erstmals verliehenen Innovationspreises für herausragende Modernisierungsprojekte im Wohnungsbau wählen konnten. Dies zeigt die hohe Bedeutung und starke gesellschaftliche Relevanz dieses Segments.“

Die nominierten Projekte spiegeln das vielfältige Spektrum der Bewerbungen wider:

  • So verwandeln Franke Seiffert Architekten das zentrale Foyer des Neubaus des Katholischen Kinderhauses Sankt Martin in einen lichtdurchfluteten Raum und inszenieren mit dem Lichteinfall durch eine Vielzahl von Dachfenstern die dif­ferenzierten Raumgeometrien.
  • DODK zeigen mit dem Dachstudio Hamburg, wie mit Dachfenstern auf beiden Seiten des Satteldachs im Dachgeschoss eines Reihenhauses aus den 1970er Jahren eine außerordentliche Raum- und Wohnqualität entstehen kann.
  • Mit dem Projekt „Wohnen unterm Dach“ schuf BCT Architekt in einem ehemals ungenutzten Dachboden drei Mietwohnungen, deren offene Wohn-, Küchen- und Eingangsbereiche durch unterschiedliche Tages- und Lichtsequenzen be­sonders erlebbar werden.
  • Beim Kirchenneubau in Platendorf überzeugte Ulrich Arndt die Jury mit dem un­gewöhnlichen Vorschlag, Licht, das durch Dachfenster in den Raum fällt, durch Holzlamellen so zu filtern, dass die besondere Lichtsituation eine stimmungsvolle, sakrale Ästhetik im Innenraum kreiert.
  • Unterlandstättner Architekten machen bei der Sanierung der denkmalgeschütz­ten „Villa in München-Solln“ mit Hilfe von Dachfenstern den Dachspitz nutzbar und unterstützen mit den dem Sonnenverlauf folgenden Lichtstimmungen die Qualität des Altbaus.

Zum ersten Mal vergab die Jury in diesem Jahr einen mit 5.000 Euro dotierten Innova­tionspreis für Modernisierungsprojekte im Wohnungsbau. Die Wahl fiel auf Unterland­stättner Architekten mit ihrem auch für den Architekten-Wettbewerb nominierten Pro­jekt „Villa in München-Solln“. Die Sanierung der denkmalgeschützten Villa von 1902 zeigt nach Ansicht der Jury, dass sensible und zugleich innovative Modernisierungen möglich sind, ohne den historischen Charakter eines Gebäudes mit wertvoller Architek­tur zu verändern.

Mit dem in diesem Jahr zum dritten Mal vergebenen Sonderpreis für junge Architektur­büros und junge freischaffende Architekten zeichnete die Jury RKA Architekten für das Projekt „Leuben lebt“ aus. Die Sanierung einer alten Scheune aus dem 18. Jahrhundert und deren Umbau zum Gemeindesaal überzeugte die Jury mit der ungewöhnlichen Idee, eine Reihe Dachfenster über der Balkenlage in der Dachschräge zu platzieren und dadurch eine gute und gleichmäßige Lichtsituation zu schaffen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Die Nominierten des Velux Architekten-Wettbewerbs 2012 werden im Bauherrenma­gazin „house and more“ der Öffentlichkeit präsentiert. Dann stimmen die Leser über die drei Sieger ab. Ihnen winkt ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Alle nomi­nierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbroschüre, die dem Architekturfachmagazin „DETAIL“ beigelegt wird, umfassend vorgestellt. Darüber hinaus hat der Wettbewerbs-Gewinner die Möglichkeit, im Rahmen einer exklusiven Velux Anzeigenkampagne in zahlreichen, renommierten Fachmedien vorgestellt zu werden. Das Gewinnerobjekt des Innovationspreises Modernisieren wird vom Architek­turmagazin „HÄUSER“ ausführlich dokumentiert.

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