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Neue Strahlenschutzdosen erleichtern Elektroinstallation in Strahlenschutzwänden

(14.5.2012; Light+Building-Bericht) Strahlenschutzwände von Röntgen- und Bestrahlungsräumen in Arztpraxen, Laboren und Krankenhäusern sind eine besondere Herausforderung an die Elektroinstallation. Denn jede Installationsöffnung unterbricht den Strahlenschutz. Bei Verwendung herkömmlicher Hohlwand­dosen müssen die Öffnungen bereits bei der Wandmontage er­stellt und aufwändig durch Umhausungen oder andere Maßnah­men abgeschirmt werden. Eine nachträgliche Elektroinstallation in der Wand ist bei dieser Methode nicht möglich.

Als Alternative hat die Kaiser GmbH & Co. KG auf der „Light+Building“ zwei neue Strahlenschutzdosen mit integrierter Ab­schirmung vorgestellt. Sie sollen den sicheren, schnellen und flexiblen Einbau von Schaltern, Steckdosen und Einbaugeräten ermöglichen, indem der Strahlenschutz der Wand erhalten bleibt, ohne dass zusätz­liche Abschirmungsmaßnahmen – beispielsweise mit Walzblei – erfolgen müssten. Damit bieten sich die Strahlenschutzdosen nicht nur für den Neubaubereich an, sondern auch für die nachträgliche Installation in bestehenden Strahlenschutzwänden. Für die verschiedenen Wandausführungen bietet Kaiser zwei Dosenvarianten an, die jeweils bis zu einem Bleigleichwert von 3 mm einsetzbar sind.

bleifrei oder ...

Speziell für bleifreie, besonders montagefreundliche Strahlenschutzwände wie „Knauf Safeboard“ hat der Hersteller eine passende bleifreie Strahlenschutzdose entwickelt. Sie soll aufgrund der hohen Dichte des eingesetzten Compounds sowohl weiche als auch harte Röntgenstrahlen zuverlässig absorbieren können. Mit der neuen bleifreien Strahlenschutzdose werden die Vorteile von bleifreien Strahlenschutzwänden - vor allem die gesundheitliche Unbedenklichkeit durch bleifreie Werkstoffe - unterstützt. Hinzu kommt ein einfacher, schneller und wirtschaftlicher Einbau.

bleihaltig

Die Variante mit integrierter Bleifunktionskomponente ist vor allem für den Einsatz in bleikaschierten Wänden vorgesehen. Diese neue Strahlenschutzdose verspricht eben­falls erhebliche Geschwindigkeitsvorteile bei der Installation - zumal kein Hautkontakt mit der bleihaltigen Komponente der Dose entstehen könne und sie damit für den Verarbeiter gesundheitlich unbedenklich sei. Auch hier besteht die Möglichkeit einer nachträglichen Installation.

Die strahlenabsorbierende Funktion der Kaiser-Strahlenschutzdosen hat der TÜV Nord EnSys zertifiziert. Beide Varianten weisen neben dem Schutz vor Röntgenstrahlen erhebliche Vorteile bei Planung und Verarbeitung auf. So bieten sie neben der Option einer nachträglichen Installation auch die Möglichkeit eines gegenüberliegenden Ein­baus. Die Strahlenschutzdosen können in Verbindung mit einem Deckel auch als Ver­bindungsdose eingesetzt werden oder auch als Mehrfachkombination miteinander ver­bunden werden.

Auch der Austausch vorhandener herkömmlicher Installationsdosen oder die Erweite­rung von bestehenden Installationsdosen zu Mehrfachkombinationen ist ohne weiteres möglich. Hierzu hat Kaiser den „Zentriereinsatz 68/74“ entwickelt, der Installationsöff­nungen einfach und schnell von 68 mm auf 74 mm erweitert und so den Einsatz von Strahlenschutzdosen mit integrierter Strahlungsabsorption ermöglicht. Damit sind auch in diesem Einsatzfall keine weiteren Baumaßnahmen mit Bleiumhausungen erforderlich.

Weitere Informationen können angefordert werden - zu Kaisers Strahlenschutz­dosen per E-Mail an Kaiser und zu „Knauf Safeboard“ per E-Mail an Knauf .

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