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PassREg: „Passive House Regions with Renewable Energy“

(29.5.2012) „Vorreiter sichtbar machen - Nachahmer stärken.“ Unter diesem Motto startet das von der Europäischen Kommission durch „Intelligent Energy Europe“ geför­derte Projekt mit dem Passivhaus Institut in der Rolle des Koordinators. Erfolgsstruk­turen sollen sichtbar gemacht werden, um Politiker und sonstige Marktakteure zu überzeugen, in ihren Regionen die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie voranzutreiben und im eigenen Land eine Vorbildfunktion einzunehmen.

PassREg: „Passive House Regions with Renewable Energy“

Im Rahmen von PassREg sollen Passivhaus-Regionen entstehen, die sich mit erneuer­barer Energie versorgen, welche nach Möglichkeit am Standort oder ortsnah erzeugt wird. „Da die Ausgangsbedingungen in jedem Land, in jeder Region, in jeder Stadt ver­schieden sind, geht es in dem Projekt zunächst darum, bereits existierende Modell­strukturen, die als Vorreiterregionen europaweit dienen - wie zum Beispiel proKlima in Hannover -, anzuschauen und regional anzupassen“, erklärte Marianne Fujara, wis­senschaftliche Mitarbeiterin am Passivhaus Institut, die das PassREg Projekt auf der 16. Internationalen Passivhaustagung in Hannover vorgestellt hat. „In einer anschließ­enden Projektphase wird die Übernahme dieser angepassten Strukturen in die Politik der Städte und Regionen unterstützt, sowie deren Übernahme in die Firmenpolitik von Wohnungsbaugesellschaften und Herstellern, um so den Klimaschutz voranzutreiben“, so Projektleiterin Marianne Fujara.

Direkt im Anschluss an die Passivhaustagung fand vom 6. bis 8. Mai in Hannover das Kick-off-Meeting statt. Teilnehmer aller 14 Projektpartner sowie ausgewählte Lokal­politiker besuchten u.a. die Nullemissionssiedlung zero:e park und konnten hier bereits realisierte Passivhäuser, versorgt mit erneuerbaren Energien, in Augenschein nehmen. Verschiedene Vorträge u.a. von Matthias Wohlfahrt, proKlima Fonds, Elisabeth Kirscht, Klima Allianz Hannover 2020 und Udo Scherer, Klimaschutzagentur der Region Hanno­ver verschafften den Teilnehmern einen Einblick in die erfolgreiche Strategie der Re­gion Hannover im Bereich des energieeffizienten Bauens.

Die Auftaktveranstaltung bildete den Beginn des dreijährigen Projekts, welches das Ziel verfolgt, in verschiedenen Regionen Europas den Passivhaus-Standard in Kombi­nation mit erneuerbaren Energien zu verbreiten und so die Umsetzung der EU-Gebäu­derichtlinie 2010 zu beschleunigen.

Projektpartner sind BRE/Großbritannien, die Stadt Burgas/Bulgarien, die Stadt Zagreb/Kroatien, die Stadt Cesena/Italien, Stiftung Dubonetwerk/Niederlande, Eneffect Group/Bulgarien, IG Passivhaus Tirol/Österreich, Latvian Environmental Investment Fund (LEIF)/Lettland, NOBATEK/Frankreich, Passiefhuis-Platform vzw (PHP)/Belgien, Plate-forme Maison Passive asbl (PMP)/Belgien, proKlima/Deutschland, end use Effi­ciency Research Group, Politecnico di Milano (eERG-PoliMI)/Italien und Passivhaus Institut (PHI)/Deutschland.

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