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„Mit Wärme kühlen“: Absorptionskältemaschinen werden immer kompakter

(22.6.2012) Der ökologische wie auch ökonomische Erfolg von Wär­menetzen und großen solarthermischen Anlagen steht und fällt mit einem verlässlichen Wärmeabsatz während des Sommer­halbjahrs. Die Kühlung und Klimatisierung von Gebäuden mittels thermisch angetriebener Kältemaschinen wird damit zu einem immer interessanteren Markt. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Mit Wärme kühlen“ (07/2012) stellt vor diesem Hintergrund eine neue Generation bemerkenswert kompakter Absorptionskältemaschinen für den Kühl-, Klima- und Heizbetrieb mit kleiner Leistung vor.

Neben Gewicht und Abmessung lassen die neuen Anlagen auch eine bessere Nutzung der zugeführten Wärme erwarten. Damit vergrößert sich die Temperaturspreizung im Kreislauf der jeweiligen Antriebswärme. Konkret werden zwei Aggre­gate mit 50 kW bzw. mit 160 kW Kälteleistung vorgestellt. Das kleinere befindet sich seit 2011 in der praktischen Gebäudeer­probung, während das größere derzeit mit dem Praxistest beginnt.

Die einstufigen Anlagen arbeiten mit Wasser als Kältemittel und Lithiumbromid als Ab­sorbens und können Kaltwassertemperaturen bis zu 5°C erzeugen. Beide Anlagen sind modular als Zweibehältersysteme aufgebaut und sollen sich einfach zerlegen und vor Ort wieder zusammensetzen lassen. Im Winterhalbjahr kann die Maschine als Wärmepumpe arbeiten. Dadurch ist es auch möglich, Fernwärme effi­zienter zu nutzen.

Im Herbst 2012 startet ein breit angelegter Feldtest, der vor allem auf Erkenntnisse über den Systemverbund abzielt. Bundesweit sollen 15 Installationen über fünf Jahre vermessen werden, um Daten für die Optimierung und eine spätere Markteinführung zu gewinnen. Das Vorhaben ist Teil des Forschungsprogramms „EnEff:Wärme“ des Bundeswirtschaftsministeriums.

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