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Untersucht: Glasfaserbewehrung verhindert die Verzerrung des Erdmagnetfeldes

(8.7.2012) Chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Rheumatische Beschwerden - das sind nur drei von vielen Beschwerden, bei deren Ursachenforschung die Schul­medizin oft an ihre Grenzen stößt. In zunehmendem Maße werden die Ursachen in Zu­sammenhang mit einer Verzerrung des Erdmagnetfeldes gestellt und diskutiert. Die Verzerrung kann durch Stahlteile hervorgerufen werden, die sowohl in Einrichtungs­gegenständen als auch in Bauteilen vorkommen.

Durch alternative Materialien kann die Verzerrung insbesondere in Schlafbereichen vermieden werden. Die Glasfaserbewehrung Schöck ComBAR ist eine solche Alterna­tive. Denn bei ähnlichen Verbundeigenschaften wie Stahl ist ComBAR weder elektrisch leitend noch magnetisierbar. Das Institut für Baubiologie Neubeuern (IBN) weist schon lange auf die Beeinträchtigungen durch Erdmagnetfeldverzerrung hin und fordert in den „25 Grundsätzen der Baubiologie“ die „Vermeidung der Verzerrung des natürlichen Erdmagnetfeldes“.

Stahlbewehrung versus Glasfaserbewehrung

Um die tatsächlichen Veränderungen der magnetischen Gleich­felder durch Stahl nachweisen zu können, hat der Bauteileher­steller Schöck das unabhängige Ingenieurbüro Dr. Moldan Um­weltanalytik, Iphofen, mit Messungen beauftragt. Dabei wur­den für zwei Häuser in Holzrahmenbauweise zwei unterschied­liche Bodenplatten verlegt und die vorhandenen magnetischen Gleichfelder gemessen. Eine Bodenplatte war hierfür mit einer herkömmlichen Stahlbewehrung (Bild rechts), die andere mit der Glasfaserbewehrung Schöck ComBAR bewehrt (Bild oben). Die Untersuchung zeigt deutlich, dass durch den Einsatz von ComBAR in Betonbauteilen die Verzerrung des Erdmagnetfeldes ausgeschlossen wird.

Erdmagnetfeldverzerrungen in mittelbarer Umgebung

Erdmagnetfeldverzerrungen werden durch alle metallischen Gegenstände in einem Ge­bäude verursacht. Sie lassen sich in zwei unterschiedliche Bereiche einteilen.

  • Ein Bereich beinhaltet Einrichtungs- und Nutzungsgegenstände. Hier sind vor allem größere Geräte wie Waschmaschinen, Trockner, Heizkörper und Stahl­badewannen zu nennen. Autos, die in Garagen neben oder im Wohnhaus geparkt werden, gehören ebenso dazu. Diese Feldquellen erschließen sich dem kritischen Nutzer, da sie sichtbar und in ihrer Position veränderbar sind. Kleinere, aber ge­rade während der Erholungsphase in nächster Körpernähe vorhandene Metall­teile befinden sich beispielsweise in Federkernmatratzen.
      
  • Den zweiten Bereich stellen alle nicht sichtbaren Baustoffe und Baumaterialien aus Stahl dar, die in Fundamenten, Geschossdecken, Ringankern, Unterzügen sowie in Fenster- und Türstürzen eingebaut sind. Da diese Stahlteile in Böden, Wänden oder Decken dauerhaft eingebaut und anschließend durch andere Bau­stoffe verdeckt werden, ist das Vorhandensein dieser Stahlteile den Bewohnern in der Regel nicht bewusst. Das Fundament und die Geschossdecken sind auf­grund der großen Menge an Bewehrungsmaterial und der großflächigen Verwen­dung die kritischsten Stellen im Gebäude.

Untersuchung der magnetischen Gleichfelder

Bei beiden genannten Bauvorhaben wurde nach Fertigstellung der Bodenplatte je­weils in einer Gebäudeecke eine Fläche von 4 x 4 m zur Messung herangezogen. Wäh­rend der Messungen wurde darauf geachtet, dass im Umkreis von mindestens 5 m keine weiteren metallischen Gegenstände wie Stützen, Baukräne oder Baugerüste vorhanden waren, die das Ergebnis hätten verfälschen können.

Glasfaserbewehrung ComBAR der Schöck Bauteile GmbH

Die Messungen erfolgten in den Höhen von 55 cm und 105 cm über der Bodenplatte. Die Höhe von 55 cm entspricht in etwa dem Niveau eines Bettes (15 cm Fußbodenauf­bau + 40 cm Bett). Dies ist der Bereich, an dem sich der Körper täglich mehrere Stun­den zur Regeneration befindet. Um zu ermitteln, ob sich der Einfluss der Stahl- bzw. Glasfaserbewehrung mit zunehmender Distanz verändert, wurde die zweite Höhe auf 105 cm festgelegt.

Die beiden jeweils 16 m² großen Flächen wurden zur Messung in ein Raster von 50 x 50 cm großen Quadraten untergliedert. Somit wurden 81 Messpunkte festgelegt. Um auch Erdmagnetfeldverzerrungen durch die Messapparatur ausschließen zu können, wurde diese vor der Messung entsprechend vorbereitet.

Messergebnisse

Die Ergebnisse der Messungen an der mit Baustahl armierten Bodenplatte zeigen, dass die magnetischen Flussdichten innerhalb eines festgelegten Bereichs in Höhe von 55 cm um bis zu 20 µT (Mikrotesla) und in Höhe von 105 cm noch um bis zu 10 µT vom Erdmagnetfeld abweichen:

Magnetische Flussdichten
Magnetische Flussdichten 55 und 105 cm oberhalb der mit Stahl armierten Bodenplatte (Bild vergrößern)

Hier ist anzumerken, dass das natürliche Erdmagnetfeld in Mitteleuropa ca. 50 µT beträgt. Laut den „Baubiologischen Richtwerten für Schlafbereiche“ im „Standard der Baubiologischen Messtechnik SBM 2008“ des IBN werden Abweichungen zwischen 5 µT und 20 µT als „stark auffällig“ und Abweichungen über 20 µT als „extrem auffällig“ eingestuft.

Die Ergebnisse der Messungen an der mit Schöck ComBAR armierten Bodenplatte weisen keinerlei Veränderungen des natürlichen Erdmagnetfeldes auf. Die Untersuchungsergebnisse zeigen deutlich, dass beim Einsatz der Glasfaserbewehrung Schöck ComBAR Belastungen und Erdmagnetfeldverzerrungen, wie sie durch Stahlarmierungen auftreten, vermieden werden können.

Weitere Informationen zu ComBAR können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

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