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Neues Notruf-Set von Berker

(7.8.2012) Wie schnell ist es passiert: Ein Mensch rutscht im WC oder Badezimmer aus und kann aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Sein Rufen verhallt ungehört. In solchen Fäl­len will das neue Notruf-Set von Berker helfen und sich zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Senioreneinrichtungen und Behindertenheimen als „Aufpasser“ erweisen. Das Komplettset besteht aus ...

  • Zugtaster,
  • Abstelltaster,
  • optisch-akustischem Lichtsignal und
  • Netzteil.

Die aufeinander abgestimmten Komponenten erfüllen alle An­forderungen, die die Norm DIN 18024-2 für barrierefreies Bauen vorschreibt.

Für den Fall eines Falles

Der Zugtaster mit markantem rotem Griff und zwei Meter aus­ziehbarer Schnur löst den Notruf aus. Er sollte so installiert werden, dass die Schnur auch nach einem Sturz im Liegen ge­zogen werden kann (siehe auch Bild ganz unten rechts). Der Abstelltaster wird im gleichen Raum - möglichst in Türnähe - installiert. Helfer können so gezielt und schnell den ausgelösten Alarm ausschalten.


Für zusätzliche Sicherheit und Aufmerksamkeit sorgt ein außen neben dem WC oder dem Bad installiertes optisch-akustisches Lichtsignal. Das Set wird komplettiert durch ein Netzteil, das alle Komponenten mit der nötigen Ausgangsspannung von 24 V ver­sorgt.


Ruftaster vergrößern



Anwesenheits-/Abstell­taster mit optisch-akus­tischer Signalgebung (Bild ver­größern)
  

Ergänzt werden kann diese Basisausstattung um einen Ruftas­ter (Bild rechts) und einen Anwesenheits-/Abstelltaster. Der Ruftaster, beispielsweise neben dem Waschbecken installiert, bietet weitere Sicherheit. Für externe Räume wie Dienstzim­mer, Empfang oder Hausmeisterzentrale gibt es eine zweifar­bige Signal- und Abstelleinheit. Die grüne Taste wird bei Anwe­senheit aktiviert, mit der gelben Taste wird der Alarm für ca. 20 Sekunden unterdrückt, damit Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können (Bild rechts unten).

Der Standard für öffentliche Bauten

Das Notruf-Set ist in den Berker-Designlinien S.1, und K.1 in den Farben Weiß und Polarweiß und bei Q.1 in der Farbe Polar­weiß erhältlich.

Was heißt denn barrierefrei?

Die Anforderungen an barrierefreies Wohnen und Arbeiten ha­ben sich in den letzten Jahren erhöht. Unsere Gesellschaft wird älter, und die Integration von behinderten Menschen schreitet voran. Bereits seit Jahren arbeitet Berker mit Archi­tekten, Be­hin­dertenverbänden und Landesarbeitsgemeinschaften zusammen, um Lö­sun­gen für die besonderen Anforderungen von älteren und behinderten Menschen zu finden.

Zur Erinnerung: Die DIN 18024 beschreibt die Anforderungen an barrierefreies Bauen für behinderte und ältere Menschen. Teil 1 befasst sich mit öffentlichen Verkehrswegen und Plät­zen, Teil 2 mit öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arbeits­stätten. Dazu gehören Tagesstätten, Schulen und Kindergär­ten, Arztpraxen, Rehabilitations- und Nachsorgeeinrichtungen, aber auch Postämter, Banken und Schwimmbäder. In den Sani­täranlagen dieser Einrichtungen muss mindestens eine behin­dertengerechte Toilette, jeweils für Damen und Herren, einge­richtet und mit einem passenden Notruf-System ausgestattet sein.

Die DIN-VDE 0834 definiert die Anforderungen für Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen. Außerdem werden Notrufsysteme für andere öffentliche Ge­bäude - wie Museen, Schulen, Flughäfen, Autobahnraststätten oder Einkaufszentren - empfohlen.

Das Notruf-Set von Berker ist nicht als Komplett-Notrufsystem für Krankenhäuser kon­zipiert, aber es eignet sich sehr wohl für „kleinere Lösungen“ in öffentlichen Gebäu­den. Es erfüllt die DIN-Anforderungen für öffentliche Gebäude und alle Ansprüche an barrierefreies Wohnen im privaten Bereich.

Weitere Informationen zum Notruf-Set können per E-Mail an Berker angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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