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„Kirchenneubau in Platendorf“ gewinnt Velux Architek­ten-Wettbewerb 2012

(19.8.2012) Die Leser des Bauherrenmagazins „house and more“ haben entschieden: Sieger des siebten Velux Architekten-Wettbewerb ist Ulrich Arndt, der für sein Projekt „Kirchenneubau in Platendorf“ (siehe HERE und/oder Google-Maps) 29,1 Prozent der rund 21.500 abgegebenen Stimmen der „house and more“-Leser erhielt.

Der freischaffende Architekt aus Berlin beindruckte mit dem ungewöhnlichen Entwurf, einfallendes Tageslicht durch Holzlamellen zu filtern und auf diese Weise eine stim­mungsvolle, sakrale Ästhetik im Gottesdienstraum zu erzeugen. Platz 2 des in diesem Jahr unter dem Motto „Tageslicht + Raumwandel“ stehenden Wettbewerbs belegt das „Dachstudio Hamburg“ von DODK mit 21,6 Prozent der Stimmen, knapp vor dem „Ka­tholische Kinderhaus Sankt Martin“ von Franke Seiffert Architekten, das mit 20,7 Pro­zent der Stimmen Dritter wird.

Das Gewinnerprojekt des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerbs konnte bereits in der ersten Wettbewerbsphase eine unabhängige Jury überzeugen, der neben dem Jury-Vorsitzenden Peter Brückner (Brückner & Brückner Architekten) auch angehör­ten ...

Aus 58 Einreichungen hatten die Jurymitglieder den Kirchen­neubau in Platendorf gemeinsam mit vier weiteren Projekten für die Wahl durch die mehr als zwei Millionen Leser des Bauher­renmagazins „house and more“ nominiert.

Bei dieser Abstimmung entschied sich fast ein Drittel der Teil­nehmer für Ulrich Arndt und sein mit geringem Budget aus Spenden realisiertes Projekt. Lichtschlitze in dem aus einer massiven Brettstapelplatte bestehenden Dach der schlichten Kirche filtern das durch Dachfenster einfallende Tageslicht und erzeugen eine stimmungsvolle, sakrale Ästhetik im Gottes­dienstraum. „Dem Gewinner ist bei dieser speziellen Bauaufga­be eines Kirchenraums eine hervorragende Umsetzung des Wettbewerbsthemas gelungen“, würdigt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH, den Sieger des diesjährigen Velux Ar­chitekten-Wettbewerbs. Neben dem Preis­geld in Höhe von 5.000 Euro erhält Ulrich Arndt vor allem Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit: Das Gewinner­pro­jekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von Velux in der Architektur-Fachpresse.

Auf den zweiten Platz des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerbs wählten die house and more-Leser das Projekt „Dachstudio Hamburg“ von DODK, das zeigt, wie im Dachgeschoss eines Reihenhauses aus den 1970er-Jahren eine außerordentliche Raum- und Wohnqualität entstehen kann. Platz drei geht an Franke Seiffert Architek­ten, die beim Neubau des „Katholischen Kinderhauses Sankt Martin“ das zentrale Fo­yer in einen lichtdurchfluteten Raum verwandelten. Die beiden Büros können sich über Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen.

Innovationspreis für Modernisierungsprojekte im Wohnungsbau

Zum ersten Mal vergab die Jury in diesem Jahr einen mit 5.000 Euro dotierten Innova­tionspreis für Modernisierungsprojekte im Wohnungsbau. Die Wahl fiel auf Unterland­stättner Architekten mit ihrem Projekt „Villa in München-Solln“. Die Sanierung der denkmalgeschützten Villa von 1902 zeigt nach Ansicht der Jury, dass sensible und zugleich innovative Modernisierungen möglich sind, ohne den historischen Charakter eines Gebäudes mit wertvoller Architektur zu verändern.


„Villa in München-Solln“ (Bild vergrößern)

„Der Umbau und die Sanierung von unterschiedlichsten Gebäuden bis hin zu hochkarä­tigen, denkmalpflegerischen Lösungen spielen eine immer größere Rolle und die stetig wachsende Zahl der Teilnehmer zeigt, wie wichtig es ist, diesen besonderen Preis auszuloben“, erklärt Jury-Vorsitzender Peter Brückner. „Diese Würdigung ist für Bau­herren, Hersteller, Architekten und natürlich das Gebäude eine große Auszeichnung und ist zugleich Ansporn für alle, auch zukünftig qualitativ hochwertige, innovative, sensible und atmosphärisch einzigartige Projekte durch neues Tageslicht einem positi­ven Raumwandel zuzuführen.“

Newcomer-Sonderpreis

Um auch junge Architekturbüros und junge freischaffende Architekten zu unterstüt­zen, vergab die Jury des Velux Architekten-Wettbewerbs zum dritten Mal den mit 1.000 Euro dotierten Newcomer-Sonderpreis. Diesen gewannen RKA Architekten mit ihrem Projekt „Leuben lebt“. Die Sanierung einer alten Scheune aus dem 18. Jahrhun­dert und deren Umbau zum Gemeindesaal überzeugte die Jury mit der Idee, eine Reihe Dachfenster über der Balkenlage in der Dachschräge zu platzieren und dadurch eine gute und gleichmäßige Lichtsituation zu schaffen.


Projekt „Leuben lebt“ von RKA Architekten (Bild vergrößern)

Der Velux Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit inno­vativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens und Wohnens verdient machen. Beson­derer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. „Die Vielzahl der eingereichten Arbeiten und das hohe Niveau der Beiträge belegen das Re­nommee des in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergebenen Preises“, freut sich Velux Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse.

Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbro­schüre umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin „DETAIL“ beigelegt wird. Darüber hinaus wird das Gewinnerobjekt des Innovationspreises Modernisieren „Villa in München-Solln“ vom Architekturmagazin „HÄUSER“ ausführlich dokumentiert.

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