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Denkmalschutzprojekt: Salomonstift in Leipzig wird neu belebt

(20.8.2012) In Leipzig, nahe dem südlichen Teil des Lene-Voigt-Parks gelegen, saniert die Thamm & Partner GmbH das historische Salomonstift. In drei Etappen sollen hier in sieben Wohnhäusern auf einer Grundstücksfläche von 4.170 m² bis 2014 insgesamt  109 Wohneinheiten und sechs Gewerbeeinheiten entstehen. Zentrumsnah gelegen, verfügen die geplanten Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen über 27 bis 166 m² Wohnflä­che. Das Ensemble wird mit einem Investitionsvolumen von rund 16,2 Millionen Euro kernsaniert (siehe auch Bing-Maps und/oder Google-Maps):

Sanieren und modernisieren

Das Salomonstift ist in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Die sieben Gebäude sind hofseitig ausgelegt und um einen großen, begrünten Innenhof angeordnet. Die fünfgeschossigen Wohngebäude wurden massiv gebaut, sind mit einer markanten Klin­kerfassade versehen und vollständig unterkellert. „Das Salomonstift ist ein wichtiger historischer Gebäudekomplex in Leipzig“, erklärt Angela Thamm, geschäftsführende Gesellschafterin der Thamm & Partner GmbH. „Unser Anspruch ist daher eine wertvolle Sanierung und Modernisierung aller Gebäude“, so Angela Thamm weiter.

Zu den Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zählen insbesondere Maßnahmen zur Wärmedämmung, die Erneuerung der Türen und Fenster, der Einbau einer neuen Gaszentralhei­zungsanlage sowie die Erneuerung aller Sanitäranlagen und der Elektroinstallation. Darüber hinaus erhalten alle Wohnungen große Balkone mit Ausrichtung zum Innenhof. Außerdem wird das Wohnareal um Parkmöglichkeiten erweitert: Anstelle des bisherigen Waschhauses und der Nebengebäude entstehen 28 Stellflächen im Carport oder als Duplexparker.

Wohnen im geschichtlichen Ambiente

Die Wohnanlage wurde aufgrund einer testamentarischen Ver­fügung aus dem Jahr 1876 in den Jahren 1890 bis 1892 sowie 1899 von der Salomon­stiftung errichtet. Die Häuser tragen die Namen der Stifterin Julie Salomon und ihres Mannes Julius, sowie die Namen ihrer beiden Töchter Hedwig Holstein und Elisabeth Seeburg.

Als Architekt zeichnete damals der Baurat, 1891 zum Stadtrat ernannte, Arwed Ross­bach verantwortlich, der zu dieser Zeit das Stadtbild Leipzigs wesentlich prägte.

Steuerliche Vorteile für Investoren

DenkmalschutzplaketteHistorisch bedingt befinden sich Denkmalobjekte im Regelfall in einer attraktiven Zentrumslage, und auch die steuerlichen Rahmenbedingungen erleichtern die Entscheidung. Ist die Im­mobilie nach den jeweiligen Landesvorschriften als Baudenkmal klassifiziert, unterstützt das Finanzamt den Immobilienanleger bzw. Immobilieneigennutzer mit Abschreibungsmöglichkeiten. Einer besonderen steuerlichen Förderung unterliegen auch Im­mobilienobjekte in einem ausgewiesenen Sanierungsgebiet oder in städtebaulichen Entwicklungsbereichen - siehe auch Baulinks-Beitrag „Denkmalschutz-Immobilie als Kapitalanlage und ihre Fallstricke“ vom 5.8.2012.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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