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feco-Trennwände im ehemaligen Amerika Haus in Köln (jetzt Fritz Thyssen Stiftung)

(29.8.2012) Mit dem Bezug des ehemaligen Amerika Hauses in Köln hat die Fritz Thyssen Stiftung ihre Geschäftsstelle jetzt in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble. Zwei Jahre dau­erten die Sanierungs-, An- und Umbauarbeiten des Baukom­plexes aus den 50er Jahren in prominenter Lage im Herzen von Köln (siehe Google-Maps und/oder Bing-Maps). Dem Stuttgarter Architekturbüro Cheret & Bozic ist es dabei gelungen, den Charakter des Amerika Hauses im Sinne der 50er Jahre wiederaufleben zu lassen und gleichzeitig repräsentative, zeitgemäße und lichtdurchflutete Arbeitsplätze zu schaffen; Feco-Trennwandsysteme tragen dazu bei.

Der mitten in der Kölner Innenstadt liegende Sitz der Fritz Thyssen Stiftung ist eine Stätte des wissenschaftlichen Dia­logs und des Gedankenaustauschs sowie ein Veranstaltungsort für wissenschaftliche Tagungen und Ausstellungen. Das Archi­tekturbüro Cheret & Bozic hat den neuen Stiftungssitz in enger Abstimmung mit dem Kölner Denkmalschutz umgebaut und sa­niert. Eine besondere Herausforderung war dabei, den Charak­ter des Hauses mit seinem Spiel zwischen Naturstein, geputz­ten Flächen und großflächigen Verglasungen trotz der umfang­reichen Neuerungen zu erhalten, respektive wiederherzustel­len. Dazu wurde die damals typische Putzstruktur beispielswei­se extra restaurativ aufgearbeitet.

Zu dem bereits bestehenden Gebäudekomplex ist der Anbau einer zweigeschossigen Bürospange im Westen und eines eingeschossigen Konferenzsaals im Norden hinzuge­kommen. Der Garten im Innenhof bleibt unverbaut. Der freie Zugang von der Straße Apostelnkloster in den Garten soll damit tagsüber wieder möglich sein:

Das ehemalige fensterlose Auditorium, das ursprünglich als Kinosaal genutzt wurde, erhält in Abstimmung mit der Denkmalpflege eine großflächige Öffnung zum Innenhof. Im nach Amélie Thyssen benannten Auditorium finden wissenschaftliche Tagungen und Vorträge sowie andere kulturelle Veranstaltungen statt. Das Auditorium und auch die Konferenzsäle sind mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet, drei Dolmet­scherkabinen befinden sich im Amélie Thyssen Auditorium.

Den Innenausbau realisierten die Stuttgarter Planer weitest­gehend mit Systemtrennwänden der Karlsruher Feco Innen­ausbausysteme GmbH. Bauherrenvertreter sowie Mitarbeiter des Planungsbüros reisten dazu nach Karlsruhe, um sich bei einem Besuch im Ausstellungsgebäude des Trennwandherstel­lers - im feco-forum - über Trennwände, Brandschutz und Schallschutz zu informieren. Überzeugt haben dem Vernehmen nach sowohl die Ausführungsqualität als auch die Detailpräzi­sion der Systemtrennwände. Auch konnte / kann das Unter­nehmen alle notwendigen Prüfzeugnisse vorweisen und die geforderten bauphysikalischen Anforderungen des Schall­schutzes erfüllen.

Rahmenlose Glasvisionen

Bei dem detailreichen Bauvorhaben wechseln sich Wände mit hohen Brandschutz­anforderungen, rahmenlose Glaswände, die zum Teil eine sehr hohe Schalldämmung aufweisen, und geschlossene, mit akustisch wirksamen Oberflächen ausgestattete, Wandelemente ab.

Glasflächen als Oberlichter sowie raumhohe Glaswände ermöglichen eine natürliche Belichtung der Flurzone (siehe z.B. Bild rechts oben). Gleichzeitig unterstützt die Offenheit und Transparenz die Kommunikation als zentrales Anliegen der Stiftung. Mit raumseitigen, raumhohen Rollos können die Mitarbeiter die visuelle Diskretion bei Bedarf temporär steuern.


Ausschnitt aus:

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Um Transparenz und Flächenbündigkeit Ausdruck zu verleihen, entschied man sich für die Structural-Glazing Doppelverglasung fecostruct. Charakteristisch ist hierbei die Verklebung der rah­menlos flächenbündigen Verglasung auf den verdeckt liegen­den Aluminium-Glasrahmen mit 20 mm Breite. Das Ergebnis sind vollkommen plane Glaswände - siehe u.a. auch Baulinks-Bei­trag "Trennwände mt rahmenlos flächenbündiger Doppelverglasung" vom 3.2.2005.

Transparenz ja, Schall nein

Die Doppelverglasung fecostruct als Sonderkonstruktion weist Schalldämmprüfwerte bis Rw,p = 50 dB auf und verspricht zu­sammen mit den Holz-Türelementen mit Schalldämmprüfwerten bis Rw,p = 45 dB die Einhaltung der sehr hohen Schalldämman­forderungen. Auch die Vollwandflächen sind mit einem Schall­dämmprüfwert von Rw,p = 52 dB für „konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten“ ausgelegt, wie es in der DIN 4109, Beiblatt 2 (Tabelle 3, Ziffer 2, Stand November 1989) heißt. Selten passt der Text der DIN so gut auf die Tätigkeit eines Nutzers wie bei der Fritz Thys­sen Stiftung, die sich der Förderung der Wissenschaft an Hochschulen und Forschungsstätten unter besonderer Berück­sichtigung des wissenschaftlichen Nachwuchses widmet.

Um die Nachhallzeiten in den Büros zu minimieren und damit die Sprachverständlichkeit zu verbessern, werden die melamin­harzbeschichteten weißen Bürozwischenwände mit mikroper­forierten akustisch wirksamen Oberflächen ausgestattet. Horizontal organisierbare Pinpaneele aus Filz in freundlichen Grün- und Blautönen nehmen Regalböden auf. So wurde dem Wunsch der Mitarbeiter nach individueller Gestaltung des Arbeitsplatzes ein entsprechender Rahmen gegeben.

Weitere Informationen zu Trennwandsystemen (speziell auch fecostruct) können per E-Mail an Feco angefordert werden.

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