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Energy Forum in Brixen thematisiert Potentiale von Solarfassaden

(3.9.2012) Aktuelle Entwicklungen rund um die Gebäudehülle stehen im Blickpunkt des 7. Energy Forums: Am 6. und 7. Dezember 2012 bietet die internationale Fachkonfe­renz renommierten Architekten und Fachplanern, Vertretern aus Bau- und Solarindus­trie sowie Wissenschaftlern aus aller Welt ein entsprechendes Podium. Neben jüngsten Entwicklungen in der Solartechnologie und futuristischen Themen wie „adaptive Gebäudehüllen“ sollen an den beiden Konferenztagen auch konkrete Projekte sowie Software und Planungs-Tools für die Simulationen von Passivhäusern vorgestellt und diskutiert werden.

Die Umwelt Arena in Spreitenbach (Schweiz) soll im Rahmen des Energy Forums vorgestellt werden (Fotos: Meyer Burger Technology AG/ 3S Photovoltaics)

Energiegewinn aus der Gebäudehülle

Tilmann Kuhn, Leiter der Gruppe Solarfassaden beim Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg, schätzt das internationale Umfeld des Energy Fo­rums: „Es kommen für uns interessante Leute - auch aus der Industrie.“ Kuhn referiert am ersten Tag über neue gebäudeintegrierte Komponenten für Solarfassaden: „Ab 2020 ist das Netto-Nullenergiegebäude in der EU Vorschrift. Bei kleinen Gebäuden ist das gut über die Dämmung sowie Photovoltaik oder Solarthermie auf dem Dach zu erreichen. Bei größeren Gebäuden ist jedoch die ausschließliche Nutzung des Dachs zu wenig“, so Kuhn und weiter: “Hier wird die gesamte Gebäudehülle - also inklusive Fas­sade - auch in wirtschaftlicher Hinsicht interessant. Es werden immer mehr Flächen für die Solarenergienutzung benötigt. Und die riesigen Flächen von Gebäudehüllen kann man sehr gut nutzen, um mit Photovoltaik und Solarthermie günstig Energie zu gewinnen.“

Internationaler Branchentreffpunkt

In der Solar-, Bau- und Energiewirtschaft hat das Energy Forum einen beachtlichen Stellenwert. Die Teilnehmer reisen aus ganz Europa, Asien, Nord- und Südamerika zum Austausch ins Kongresszentrum nach Brixen. Die Bandbreite branchenrelevanter Teil­nehmer und Themen begeistert die Besucher: „Das Energy Forum ist eine internatio­nale Plattform, um Kontakte über die eigene Disziplin hinaus zu knüpfen. Hier erreicht man die wesentlichen Zielgruppen zum Schwerpunkt Gebäudehülle‘“, sagt Mike Stadt, Produktmanager der Solarion AG, Leipzig.

Solarstadt Brixen als Veranstaltungsort

Brixen bildet den idealen Standort für diese zukunftsorientierte Konferenz für erneuer­bare Energien. Die Stadt hat die Nutzung erneuerbarer Energien als zentralen Baustein der Energieversorgung in ihrem Leitbild verankert: „Ein ehrgeiziges Ziel, dem wir uns mit dem Projekt Solarstadt Brixen Schritt für Schritt nähern wollen“, so Stadtrat Dr. Peter Brunner. Die Entwicklung zur Solarstadt ist eine fachübergreifende Querschnitts­aufgabe, zu deren Umsetzung eine Vielfalt von Akteuren beiträgt: öffentliche Einrich­tungen, Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtplaner, Architekten, Umweltverbände, Medien und natürlich die Bevölkerung selbst.  Brunner: „Sie alle finden im Energy Forum eine wichtige internationale Plattform, um sich über neueste Erkenntnisse zu informieren, sich auszutauschen und gemeinsam innovative Konzepte und Ideen zu entwickeln. Themen, die in Zeiten der Energie- und Wirtschaftskrise von höchster Aktualität sind und nicht nur die Techniker und Fachplaner auf den Plan rufen sondern auch die politischen Verantwortlichen.“

Zwischen den Sessions gibt es Poster-Präsentationen bei denen aktuelle Projekte zu erneuerbaren Energien und Green Buildings vorgestellt werden sollen. Hier wird sich dann den Kongressteilnehmern die Möglichkeit des Networkings mit interessanten Ansprechpartnern bieten.

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