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FAQ zum Ersetzen stromhungriger Glühlampen

(3.9.2012) Am 1. September 2012 wurden aufgrund der nächsten Stufe des Glühlam­penverbots auch die 40- und 25 Watt-Birnen aus den Regalen ausgeschlossen. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" beantwortet in einem Themenspezial die wichtigsten Fragen zum Ersetzen stromhungriger Glüh­lampen.

Die fünf wichtigsten Auswahl-Kriterien zum Sparlampen-Kauf

1. Passt die neue Lampe in meine Fassung?

Am gängigsten sind die Schraubsockel E27 und die dünneren E14. Bei Spot-Strahlern handelt es sich meist um GU10-Stecksockel und GU5.3-Stiftsockel. Die Stecksockel haben zwei runde Füßchen, die Stiftsockel zwei dünne, spitze Stifte. Bei 12 Volt-Strahlern sollte geprüft werden, ob der Trafo für Sparlampen mit weniger Watt geeig­net ist.

2. Wie viel Watt bzw. Lumen müssen es sein?

Für die richtige Helligkeit ist die Lumen-Zahl entscheidend. Denn Sparlampen erreichen mit weniger Watt mehr Helligkeit - und LED benötigen noch weniger als Energiespar­lampen. Deswegen sollten Sie Lumen (lm) statt Watt (W) vergleichen - siehe auch Baulinks-Beitrag "Lumen statt Watt" vom 10.8.2010.

  • 40 Watt einer Glühlampe entsprechen etwa 350 bis 400 Lumen,
  • 75 Watt 800 bis 900 Lumen und
  • 100 Watt 1.140-1.400 Lumen.

3. Soll das Licht eher gemütlich oder Tageslicht-ähnlich sein?

Energiesparlampen der ersten Generation sorgten oft für ein "kaltes" Licht und damit für Verdruss beim Verbraucher. Aktuelle Modelle erreichen dagegen - genau wie LED-Leuchtmittel - bei der Lichtfarbe gleiche Werte wie die Glühlampe. Entscheidend ist hier die Angabe Kelvin (K): von extra-warmweiß (2.500 K) bis tageslicht-weiß (6.500 K). Zum Vergleich: Glühlampen erreichen 2.900 Kelvin.

4. Welches Licht brauche ich für welches Zimmer?

Das ist abhängig von der gewünschten Atmosphäre und von der Funktion des Zimmers oder der Lampe. In Wohn- und Kinderzimmern sollte es eher warm-weißes Licht (2.500-3.000 K) sein, am Arbeitsplatz dagegen tageslicht-weiß (6.000-6.500 K). Ex­pertentipp: Ist außerdem die Farbwiedergabe wichtig, zum Beispiel für Fotos oder Ge­mälde an der Wand, sollte der Farbwiedergabeindex (Ra) bei 90 liegen.

5. Braucht eine Sparlampe irgendwelche Extras?

Im Kinderzimmer sollten nur möglichst bruchsichere Energiesparlampen zum Einsatz kommen. Fürs Wohnzimmer sind oft dimmbare Modelle gefragt. Wird das Licht oft ein- und ausgeschaltet, sollte die Sparlampe schaltfest sein. Im Treppenhaus sind Produk­te zu empfehlen, die außerdem schnell hell sind.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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