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Umwelt-Campus der Fachhochschule Trier als grünste Hochschule ausgezeichnet

(24.9.2012) An deutschen Hochschulen startet dieser Tage das Wintersemester. Am grünsten studiert es sich dabei aktuell am Umwelt-Campus der FH Trier im rheinland-pfälzischen Bir­ken­feld (siehe Google-Maps) - das ergab das Hochschulranking des Internetportals utopia.de, das in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt wurde. 2.788 Mitglieder der nach eigenen Aussa­gen bundesweit größten Community für nachhaltigen Lebensstil gaben ihre Stimmen für insgesamt 212 Hochschulen ab. Dabei standen weniger das Studienangebot, sondern vielmehr Aspek­te eines nachhaltigen Lebensstils im Mittelpunkt. "Die Beurtei­lung der Akademiker in spe bestätigt nicht nur unser Hoch­schulkonzept mit Deutschlands einzigem 'Zero-Emission-Cam­pus', sondern auch einen gesellschaftlichen Trend. In Birken­feld werden Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt", bestätigt Prof. Dr. Norbert Kuhn, Vizepräsident der Fachhochschule Trier und verantwortlich für den Standort Birkenfeld. Platz zwei geht an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, gefolgt von der Leuphana Universität in Lüneburg.

Mit dem Green-Campus-Konzept auf Platz eins

Der Umwelt-Campus Birkenfeld geht bei dem von Utopia durchgeführten Hochschul­vergleich als deutlicher Spitzenreiter hervor, nachdem man im Vorjahr noch Platz zwei belegte. Unter den 212 in der Abstimmung berücksichtigten Hochschulen konnte der Standort in Birkenfeld mit seinem bemerkenswerten Green-Campus-Konzept punkten. "Wir verfolgen mit dem Umwelt-Campus ein kompromisslos ökologisches Konzept und sind damit ein Vorbild für die nachhaltige Entwicklung einer Konversionsfläche", erklärt Kuhn die Idee hinter dem ehemaligen US-Militärlazarett. Dabei zieht sich die grüne Idee durch alle Bereiche des studentischen Lebens. So wurden beim Umbau der ehe­maligen Lazarettgebäude und bei den Neubauten vorwiegend ökologische Baumateria­lien eingesetzt:

  • Regenwasser wird aufgefangen und für die Toilettenspülung, die Klimaanlage sowie für angelegte Feuchtbiotope genutzt.
  • Großflächige Photovoltaik-Anlagen sowie eine Solarthermie-Anlage zieren Dächer und Fassaden der einzelnen Gebäude.
  • Die zentrale Lüftungsanlage sorgt durch Erdkollektoren im Sommer für ange­nehme Kühle in den Vorlesungsräumen. Im Winter wärmt sie die frische Außen­luft vor und ermöglicht zusammen mit einer hocheffizienten Wärmedämmung eine umweltfreundliche Beheizung der Innenräume.
  • Wasserlose Urinale, energiesparende Beleuchtungstechnik und energie­effiziente Studentenwohnheime, die im Niedrigenergie- und Passivhaus-Standard konzipiert sind, runden das ökologische Konzept ab.

Dass der Umwelt-Campus sich ständig weiterentwickelt, zeigt das aktuell eingeweihte und mit modernsten Standards ausgestattete Kommunikationsgebäude. Bei diesem Bau handelt es sich um ein nicht für Wohnzwecke genutztes Nullemissionsgebäude, das bisher in Deutschland einzigartig ist und als Musterbeispiel gilt.

Die Abstimmung - Gold für den Umwelt-Campus

Bei der Befragung konnten Studierende unter anderem in den Kategorien Mensa-Essen, Umgang mit Energie, Müllvermeidung und nachhaltiger Führungsstil ihre Hoch­schule bewerten. Utopia begründet den Erfolg des Umwelt-Campus Birkenfeld folgen­dermaßen: "Hier brennt keine Energiesparlampe umsonst, keine Heizung läuft nutzlos, und Müll wird lieber vermieden statt nur recycelt. Der Student auf dem Umwelt-Cam­pus weiß selbst, wie er wertvolle Ressourcen richtig nutzt und kann sich durch eine umweltgerechte Hochschulleitung bestärkt fühlen. Dafür gibt es Gold."

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