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Zutrittskontrolle via Smartphone per Near Field Communication (NFC)

(27.9.2012; Security-Bericht) Die Kontaktlos-Technologie Near Field Communication (NFC) ist im Kommen - außer beim iPhone 5. Was bedeutet das für Zutrittslösungen? Die neuen NFC-tauglichen Mobiltelefone werden vermehrt den konventionellen Ausweis ersetzen. Dies eröffnet neue, flexible Einsatzberei­che - z.B. bei rezeptionslosen Business Hotels.

Near Field Communication ist ein internationaler Übertragungs­standard zum kontaktlosen Datenaustausch über Entfernungen von bis zu vier Zentimetern. Aktuell findet NFC schnell wach­sende Verbreitung vor allem für Anwendungen wie etwa bar­geldlose Bezahlung und papierlosen Eintritt zu Veranstaltun­gen. Der Schweizer Technologie-Konzern Kaba setzt auf diese Technologie für Zutrittslösungen, da hierdurch neue Anwen­dungen möglich werden, die einen hohen Benutzerkomfort erwarten lassen.

Die NFC-fähigen Mobiltelefone können heutige Ausweise oder Keycards, wie man sie aus modernen Hotels kennt, ersetzen und bieten erweiterte Funktionen. „Das bedeu­tet mehr Nutzen für unsere Kunden. Um schon frühzeitig die Investitionen unserer Kunden zu schützen, sind alle unsere Zutrittskomponenten bereits seit zwei Jahren NFC-tauglich,“ erläuterte Andreas Häberli, Chief Technology Officer der Kaba-Gruppe, im Rahmen der Essener Security-Messe.

Zutritt mit Mobiltelefon einfach und vielseitig einsetzen

Dank NFC können Zutrittsrechte ad hoc, rund um die Uhr und an jedem Ort erteilt werden - just, wenn sie gebraucht werden. So schließt es etwa Sicherheitslücken von abgelegenen Außenstellen:

  • Ein Servicetechniker erhält kurzfristig über sein Mobiltelefon die zeitlich befriste­ten Zutrittsrechte, um Wartungsarbeiten auszuführen.
  • Patienten können flexibel und sicher zu Hause betreut werden, da der Pflege­dienst das Zutrittsrecht über das Mobiltelefon erhält.
  • Hotelgäste erhalten rund um die Uhr Zutritt zum gebuchten Zimmer, ohne dass sie sich vorher an der Rezeption melden müssen.

Neben Benutzerkomfort spielen die geringeren Installationskosten eine wesentliche Rolle, da die Türen keine Verbindung zum Netzwerk benötigen. Das Mobiltelefon ist das verbindende Element zum Zutrittssystem.

„Die Ausweisdaten sind sensibel und müssen geschützt werden. Die Sicherheit unserer Systeme ist in unserer Strategie verankert“, versprach Andreas Häberli. Um den Ab­lauf und die Sicherheit für Anwender so einfach wie möglich zu gestalten, will Kaba mit LEGIC Identsystems ein so genanntes Trusted Service Management (TSM) anbieten. „Hier werden die gleichen globalen Sicherheitsvorgaben angewendet, die für Zahlun­gen mit dem Mobiltelefon genutzt werden. Der TSM-Service garantiert mit einfachen Prozessen die von Kaba gewohnte Sicherheit“, erklärte Andreas Häberli. Zusätzlich verwaltet der Service die virtuellen Ausweise und verteilt sie auf die Mobiltelefone. Die Schnittstellen zu den Telefongesellschaften und die Multiapplikationsunterstützung werden ebenfalls von Kaba sichergestellt. Der Service ist RFID-unabhängig; zu Beginn sollen LEGIC und MIFARE-System-Anwender von diesem Service profitieren können.

Weitere Informationen zur Zutrittskontrolle - auch via Smartphone per Near Field Communication (NFC) - können per E-Mail an Kaba angefordert werden.

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