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Siemens lanciert Ansaugrauchmelder mit erweiterter Detektionstechnik

(1.10.2012; Security-Bericht) Die Siemens-Division Building Technologies bringt zwei Ansaugrauchmelder auf den Markt, die zwischen Rauch, Dampf und Staub unterscheiden können. Die Ansaugrauchmelder FDA221 und FDA241 sollen deshalb auch unter schwierigen Detektionsbedingungen zuverlässig arbeiten und Brände frühzeitig erkennen können.

Ansaugrauchmelder (Aspirating Smoke Detectors; ASD) zie­hen permanent Luftproben über ein Ansaugrohrnetz aus dem Detektionsbereich und untersuchen diese auf Rauchpartikel. Herkömmliche Modelle können allerdings nur schlecht zwischen Staub und Rauch unterscheiden und sind deshalb anfällig für Fehlalarme. Dieses Problem soll mit den neuen ASD-Modellen FDA221 und FDA241 gelöst sein. Die beiden Geräte verfügen über eine optische Dualwellenlängen-Detek­tion, die mit blauen und infraroten Lichtwellen arbeitet. Mit Hilfe der unterschiedlichen Lichtwellenlängen können die Melder Partikelgröße und -konzentration erkennen und so zwischen Rauch und Staub unterscheiden. Entsprechend sind sie weitgehend un­empfindlich gegen äußere Störeinflüsse. Siemens gibt daher auch für diese neuen Ansaugrauchmelder eine Echtalarmgarantie.

  • Das Modell FDA221 deckt eine Fläche von bis zu 500 Quadratmetern mit einer parametrierbaren Empfindlichkeit von 0.2 bis 20 %/m ab.
  • Der FDA241 überwacht bis zu 800 Quadratmeter mit einer Empfindlichkeit von 0.03 bis 20 %/m. Er bietet die voreinstellbaren Betriebsmodi "ultrasensitive", "auto-discrimination" und "robust", außerdem kann die Alarmschwelle frei pro­grammiert werden. FDA241 verfügt außerdem über eine programmierbare Reini­gungsfunktion, die bei einem verschmutzten Ansaugrohr Reinigungsmechanismen einleitet, sowie eine programmierbare 4-20mA-Schnittstelle, über die verschie­dene Informationen wie beispielsweise Rauch- und Staubkonzentration oder Luftdurchsatz ausgegeben werden können.

Um die Wartungskosten niedrig zu halten, sind beide Melder um eine patentierte Detektionskammer aufgebaut, die den Eintritt von Staub auf ein Minimum begrenzen soll.

Die beiden neuen Ansaugrauchmelder lassen sich mittels FDnet in ein bestehendes Siemens-Brandmeldesystem wie beispielsweise Sinteso integrieren. Das verspricht Transparenz hinsichtlich der Meldungsdarstellung und der Bedienung; beispielsweise können Melderkonfigurationen, Wartungsarbeiten sowie das Alarm- und Störungs­management direkt an der Brandmeldezentrale durchgeführt werden.

Beide Ansaugrauchmelder eignen sich insbesondere für den Einsatz an Orten, wo die Detektionsbedingungen anspruchsvoll sind, eine ästhetisch ansprechende Lösung gewünscht wird oder eine hohe Detektionsempfindlichkeit erforderlich ist. Das ist zum Beispiel in großen Räumen wie Eingangshallen, Lagerhäusern und industriellen Produk­tionshallen der Fall, bei schwer zugänglichen Stellen wie Kabelkanälen oder Metro­tunnels oder auch in Rechenzentren und Reinräumen.

Weitere Informationen zu Ansaugrauchmeldern können per E-Mail an Siemens angefordert werden.

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