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Bibliotheksgebäude der Hochschule Darmstadt energetisch saniert und perspektivisch verkürzt

(15.10.2012) Völlig neu zeigt sich das Gebäude D 10 auf dem Campus Darmstadt der Hochschule Darmstadt (h_da). 1955 in Betrieb genommen, sind in dem ehemaligen Burda-Gebäude heute neben der Bibliothek der h_da auch die hauseigene Abteilung IT Dienste und Anwendungen, das Hochschulrechenzentrum sowie Büro- und Seminar­räume des Fachbereichs Informatik untergebracht (siehe Google-Maps). Mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes wurde im Zuge der dringend erforderlichen energetischen Sanierung der Gebäudehülle die Fassade neu gestaltet. Ausgeführt hat die Arbeiten das Darmstädter Architekturbüro Ramona Buxbaum Architekten. 

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Ein wichtiges Ergebnis der Fassadenerneuerung ist die deutliche Akzentuierung des Haupteingangs an der Südseite des zweigeschossigen Gebäudes durch ein Rahmen­motiv. Vor der Sanierung wurde der Eingang zum Patentinformationsamt an der West­fassade/Schöfferstraße oftmals als Haupteingang fehlgedeutet.

Ganz neu gestaltet sind an der Südseite des Gebäudes auch die steinernen Treppenstufen, die als klares Eintrittssignal die­nen und von einem steinernen Plateau begrenzt werden, in das die Gebäudeadresse eingraviert ist. Rollstuhlfahrer kommen über eine ebenfalls neu errichtete Rampe barrierefrei in das Gebäude, das nun auch mit Automatikschiebetüren ausge­stattet ist.

Einen besonderen Reiz soll die neue Fassade an der Westseite durch das Spiel mit der perspektivischen Verkürzung erhalten. „Sie entsteht dadurch, dass das Gebäude von einhundert Me­ter Länge vornehmlich in einem sehr flachen Winkel betrachtet wird“, erläutert Ramona Buxbaum. „Durch die weit vorstehen­den, senkrechten Lisenen, beziehungsweise vertikalen Gliederungsprofile der Fassade, erscheint das Haus als eine endlose Abfolge von Rahmen oder Lamellen.“ Dieser opti­sche Effekt löst sich in der Vorbeibewegung auf, wenn die eigentlichen Fassadenfelder und Fenster für den Betrachter sichtbar werden. Ihre Bilanz: „Das Gebäude D 10 hat insgesamt einen ein­heitlichen Ausdruck erhalten und wird seiner städtebaulichen Rolle als großmaßstäb­licher, östlicher Abschluss des Campusareals gerecht.“

Die energetische Sanierung der Gebäudehülle erfolgte gemäß Energiestandard EnEV (Energieeinsparverordnung) 2009 für Nichtwohngebäude. Komplett erneuert wurde die Dämmung der Außenwände und des Flachdaches, außerdem wurden sämtliche Fenster ausgetauscht. Neben Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes wurde auch die Haustechnik optimiert. Die Hochschule erwartet dadurch eine deutliche Energie­einsparung und freut sich, mit dieser Baumaßnahme einen Beitrag zur Verbesserung ihrer CO₂-Bilanz zu leisten. Während der Sanierungsarbeiten war das Gebäude inklu­sive zentraler Hochschulbibliothek weiterhin zugänglich.

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